Ab 2015 höherer Förderhöchstbetrag zur Rüruprente

Rentenversicherungen 2015-


Ab 2015 gilt bei der Rüruprente ein angehobener Förderhöchstbetrag von 22.172 Euro. Der Bundesrat gab für die Höchstgrenze das finale grüne Licht. Gleichzeitig sinkt der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung, aber voraussichtlich nur für eine kurze Zeit.

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Die neue Förderhöchstgrenze Rürup Rente 2015 als Kompromiss nach langem Streit

Ab 2015 gilt für Rüruprente eine höhere Förderhöchstgrenze

Kurz vor der „Weihnachts-Pause“ beschloss der Bundesrat am Freitag die Anhebung des steuerlich absetzbaren Höchstbetrages zur Rüruprente ab 2015. Im kommenden Jahr beträgt der maximale absetzbare steuerliche Vorteil 22.172 Euro pro Jahr (vorher 22.000 Euro).

Dem Beschluss ging ein Ringen zwischen der schwarz-roten Regierungskoalition und der Opposition voraus. Offenbar einigten sich die streitenden Parteien auf die „goldene Mitte“. Der im Raum gestandene Höchstbetrag von 24.000 Euro wurde von der Opposition kritisiert und wäre bei der Abstimmung auf der Kippe gestanden. Letztendlich diente die Förderhöchstgrenze der knappschaftlichen Rentenversicherung als Vorlage und fand den Kompromiss, die den Höchstbetrag der Rüruprente ebenfalls auf 22.172 Euro festzulegen.

Der verbesserte steuerliche Vorteil ab 2015 betrifft die „klassische“ Rüruprente, die berufsständischen Versorgungswerke und die landwirtschaftlichen Alterskassen.

Während der Bundesrat die Meinungsverschiedenheiten zur Förderhöchstgrenze bei der Rüruprente ab 2015 endgültig aus der Welt schuf, sorgte der Bundesrat bei der gesetzlichen Rentenversicherung für neues Unbehagen in der Opposition. Trotz der Rentenreform im Hintergrund, insbesondere der abschlagsfreie Renteneintritt ab 63, sinkt der gesetzliche Rentenbeitrag ab 2015 von derzeit 18,9 Prozent auf 18,7 Prozent. Dieser Schritt ist nach geltendem Gesetz vorgegeben, da die inzwischen angehäuften Rücklagen der Deutschen Rentenversicherung das 1,5-fache der monatlichen Ausgaben überschreiten.

Die von der Bundesregierung beschlossene Rentenreform kommt voraussichtlich weitaus teurer als bei den Entwürfen, hin bis zum Beschluss kalkuliert wurde. Die Finanzierung werde daher in empfindlichen Anhebungen des gesetzlichen Rentenbeitrags münden.





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