Nur ein Drittel erhielt 2015 volle Riester-Zulagen

Riester-Altersvorsorge-


Die Zulagen für die Riesterrente fielen im Jahr 2015 nicht sehr üppig aus. Nur rund ein Drittel der Riester-Sparer kam in den Genuss der vollen Riesterzulagen und diese sind nach wie vor mit einer Fördergrenze gedeckelt.

Zulagen

Riesterzulagen: Ein Drittel volle Zulage, ein Drittel gar keine Förderung

Etwa ein Drittel der Riester-Sparer erhielt gar keine Förderung

Aus den vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Zahlen zu den in der Riester Rente verteilten Förderungen geht hervor, dass im Jahr 2015 rund 11,1 Millionen Riester-Kunden eine staatliche Zulage erhielten. Auf der anderen Seite wird auch verständlich, warum der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schon seit Jahren darauf drängt, die Deckelung der Riesterzulagen „zeitgemäß“ anzuheben. Denn nur rund jeder Dritte Riester-Sparer erhielt für das Jahr 2015 von der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) die maximale Förderung zugeteilt. Aktuellere endgültige Zahlen für die späteren Jahre können noch nicht geliefert werden, da die Riesterförderung binnen zwei Jahre beantragt werden kann.

Da lediglich rund ein Drittel die volle Riesterförderung erhielt, aber dies unter den geförderten Sparern rund der Hälfte entspricht, bleibt damit ein großer Anteil, der überhaupt keine Zulagen erhält. Ende 2015 wurden rund 16,5 Millionen Riester-Sparer gezählt. Davon erhielten rund 5,85 Millionen eine volle Förderung. Die oft geäußerte These, vor allem Geringverdiener nutzten die Sparvorteile der Riesterrente zu wenig, hat lt. den veröffentlichten Zahlen nur wenig Substanz. Mehr als ein Drittel der Riester-Sparer wies ein Jahreseinkommen von weniger als 20.000 brutto auf.

Der Anspruch auf die volle Riesterzulage ergibt sich aus dem Sparanteil von mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr. Bei geringeren Sparanteilen ergeben sich Kürzungen, bei höheren Anteilen greift die Fördergrenze von derzeit 2.100 Euro. Dieser Deckel gilt auch bei Zurechnung von berechtigten Kinderzulagen von 185 Euro (Geburt vor 2008) bzw. 300 Euro (Geburt ab 2008).

Auf der anderen Seite erhielt rund ein Drittel der Sparer überhaupt keine Zulagen und dies bei einem klaren Anteil von 85,4 Prozent der Versicherten, die gleichzeitig auch gesetzlich versichert sind. Mit großem Abstand die zweitstärkste Gruppe der Riester-Sparer waren 2015 mit lediglich 6 Prozent Bedienstete mit den Eigenschaften eines Beamten. Landwirte, Versorgungsempfänger und Rentner in Erwerbsminderung brachten es zusammen auf gerade mal ein Prozent.

Annähernd zwei Drittel der Zulagenempfänger und dem vollen Riester-Zuschuss waren Frauen.

Zuletzt musste vor allem die klassische Riesterrente wieder Einbußen hinnehmen. Im September 2018 lag die Zahl der bestehenden Riesterverträge um rund 25.000 Policen niedriger als im Januar 2018. Alleine in den Monaten Juli und September ging die Zahl um 2.000 Verträge zurück. Mit einem Zuwachs bildete die auf einen Fondssparplan basierte Riesterrente jedoch eine Ausnahme.

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