Rentner von Morgen sind heute überwiegend besorgt

Rentenalter-


Die Altersgruppe zwischen 40 und 55 Jahren ist die „Rentnergeneration von Morgen“. Eine Mehrheit dieser Menschen ist jedoch pessimistisch eingestellt. Das Sinus-Institut sieht auf die Gesellschaft eine „große Problemgruppe“ zukommen.

Finanzielle, gesundheitliche und soziale Probleme

Armutsgefährdet
Der Optimismus ist nicht weit verbreitet

Die heutigen Arbeitnehmer im „gehobenen mittleren“ Alter zwischen 40 bis 55 Jahren blicken zu den Themen Finanzen, Gesundheit und soziale Kontakte eher mit Pessimismus in die Zukunft. Lediglich 18 Prozent der „Rentner von Morgen“ sehen mit Zuversicht nach vorne, so die Studie des Sinus-Institutes im Auftrag der Initiative „7 Jahre länger leben“ des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Heute gehen demnach 26 Prozent von den 40- bis 55-Jährigen davon aus, im Alter große Probleme zu haben. Mit 58 Prozent geht die Mehrheit der Befragten davon aus, mindestens in einem der drei Lebensbereiche Finanzen, Gesundheit und soziale Kontakte in Zukunft Probleme zu haben. „Besorgnis erregend ist aber, dass 26 Prozent in zwei oder sogar drei Gebieten mit großen Schwierigkeiten rechnen“, so Silke Borgstedt, Direktorin Sozialforschung am Sinus-Institut. Sollten diese Befürchtungen eintreten, dann werde eine große Problemgruppe entstehen.

38 Prozent der Befragten rechnet mit späteren gesundheitlichen Problemen. Lediglich 14 Prozent glaubten daran, sich auch im Alter einer guten Gesundheit erfreuen zu können.

Rund ein Viertel der befragten Personen rechnet mit einer guten finanziellen Situation. Mit Problemen rechnet allerdings mit 37 Prozent mehr als ein Drittel. Dass der Lebensstandard nicht gehalten werden könne, damit rechnen auch viele Menschen mit durchschnittlichen und überdurchschnittlichen Einkommen.

Ein Drittel der „Rentner von Morgen“ geht von guten sozialen Kontakten in der Familie und im Freundeskreis aus. Jeder Zehnte fürchtet jedoch die Einsamkeit im Alter.


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