Erwerbsminderungsrente bedeutet unweigerlich Armutsrisiko

Armutsrisiko-


Wer im Bundesgebiet als Arbeitnehmer in die Erwerbsminderungsrente abdriftet, ist unweigerlich dem Armutsrisiko ausgesetzt. Rund 187.000 Menschen geraten in dem „wohlhabenden Land“ in die Abhängigkeit von der Grundsicherung.

Weniger als 800 Euro Erwerbsminderungsrente

Generation
Erwerbsminderung: Armut vorprogrammiert

Mehr als die Hälfte aller im Jahr 2016 in voller Erwerbsminderungsrente eingetretenen Arbeitnehmer erhalten weniger als 800 Euro Rente pro Monat. Davon betroffen waren Ende 2016 ca. 644.000 Menschen. Diese Zahlen gehen aus der Antwort des Bundessozialministeriums nach einer Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben) berichten. Damit erhielten die Erwerbsgeminderte weniger bis nur etwas mehr als die zugesprochene Grundsicherung in Höhe von 786 Euro zum Stand 2016.

Tatsächlich waren lt. den genannten Zahlen Ende 2016 rund 187.000 voll Erwerbsgeminderte aufgrund zu geringer Rentenzahlungen avon der Grundsicherung abhängig. Sabine Zimmermann bezeichnet diese Zahlen als einen Beleg für „sozialstaatliches Versagen“. Die Rentenversicherung müsse gestärkt werden, da Krankheit in einem „reichen Land wie Deutschland“ kein Risiko für Armut sein dürfe.


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