Rentenreform 2002 ist gescheitert – Lücke kann nicht geschlossen werden

Renten-Dilemma-


Die Rentenreform von 2002 ist gescheitert. Von rund 43 Millionen Arbeitnehmern wird es ca. 33 Millionen Arbeitnehmern nicht gelingen, die anwachsende Rentenlücke der gesetzlichen Rentenversicherung zu schließen.

Rentenlücke trotz Privatvorsorge nicht zu schließen

Geldbeutel
Rentenreform 2002 ist gescheitert

16 Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bezeichnet die Riester-Altersvorsorge als einen weltweit einmaligen Erfolg und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will in der hohen Anzahl der Riester-Policen ebenfalls eine Bestätigung für das gelungene Konzept erkennen. CSU-Chef Horst Seehofer erklärte die Riester dagegen für gescheitert und Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) hält die Riestervorsorge für „Pfusch“.

Offensichtlich üben sich die Fürsprecher der Riester-Vorsorge in Zweckoptimismus. Von den 16 Millionen Menschen mit einer geförderten Altersvorsorge in der Tasche werden allerdings nur rund 5 Millionen die seit 2002 immer größer werdende Rentenlücke schließen können, so Henibert Karch, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorge (Aba) und der Metallrente GmbH, lt versicherungsjournal.de. Mit den gerade mal 5 Millionen handelte es sich um eine optimistische Kalkulation und eine Obergrenze.

Auf 33 Millionen Arbeitnehmer wartet eine Rentenlücke

Von den insgesamt 43 Millionen Arbeitnehmern in der Bundesrepublik gelang es bisher weniger als 10 Millionen Arbeitnehmern, die künftig immer weiter anwachsende Rentenlücke in der gesetzlichen Rentenversicherung zu kompensieren. „Das gesamte Design der Rentenreform ist gescheitert“, so Karchs Resümee.


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