Rentenkassen erleiden wegen Niedrigzins Ertragsverluste

Geldpolitik-


Niedrigzinsen im Euroraum wirken sich nicht nur unmittelbar auf die privaten Anleger, sondern auch auf die Gesetzliche Rentenversicherung aus. Die Rentenkasse erwirtschaftete 2017 einen Ertragsverlust in Höhe von 49 Millionen Euro.

Negativzinsen belasten die Rentenkassen

Geldentwertung
Niedrigzins frisst an der Rentenkasse

Die Folgen der Negativzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) kennen keinen Unterschied zwischen private Anleger und Institutionen. Wer auf Erträge durch Zinsen spekuliert, muss teils mit Verlusten rechnen und dazu gehört auch die Gesetzliche Rentenversicherung. Die Rentenkasse musste lt. Handelsblatt im vergangenen Jahr einen negativen Vermögensertrag in Höhe von 49 Millionen Euro hinnehmen. Unterm Strich gehen die Verluste damit auch auf das Konto der privaten Anleger, bzw. Rentner.

Im Jahr 2018 düfte sich die Lage kaum verändern. Wilfried Husmann, Leiter des Geschäftsbereich Finanzen, rechnet lt. Handelsblatt auch in diesem Jahr mit ähnlich hohen Verlusten. Die Rentenversicherung leide besonders unter der Geldpolitik der EZB. Die Gelder müssen sehr konservativ angelegt werden und dies für maximal 12 Monate.


Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.