Rentenbeitragssatz steigt spätestens 2023 an

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Die vom Bundeskabinett beschlossene Rentenstabilisierung bis 2025 setzt eine Obergrenze für den allgemeinen Beitragssatz. Eine Anhebung der Rentenbeiträge wird voraussichtlich nach dem Ende der Legislaturperiode eintreten.

Eine Absenkung des Rentenbeitragssatzes ist ausgeschlossen

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Rentenbeiträge steigen spätestens 2023 an

Das Bundeskabinett schickte jüngst die neuen Eckpunkte für eine „stabile Rente“ auf den Weg, mit den Garantien, den Rentenbeitragssatz bis 2025 nicht über 20 Prozent steigen zu lassen und das Rentenniveau bei 48 Prozent zu halten. Derzeit beträgt der Rentenbeitragssatz 18,6 Prozent, aber dieser Wert dürfte voraussichtlich nur während der noch laufenden Legislaturperiode auf Niveau gehalten werden.

Auf die kommende Bundesregierung, wie auch immer diese zusammengesetzt ist, komme die unpopuläre Maßnahme zu, den Rentenbeitragssatz letztendlich deutlich anzuheben. Ein Schritt auf 19,3 Prozent spätestens bis zum Jahr 2023 sei notwendig, so die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Gunudula Roßbach zum Redaktionsnetzwerk Deutschland. Aufgrund der erweiterten Leistungen für den Zeitraum ab 2019 befinde sich die Rentenversicherung vor einer neuen Situation. So hätte der Beitragssatz ohne diese zusätzlichen Zahlungen wie u.a. die Mütterrente II sogar um 0,3 Prozentpunkte abgesenkt werden können. Dies sei mit mit der neuen Vereinbarung zu den Rentengarantien bis 2025 nun ausgeschlossen.


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