Rente ab 70 – Zu Diensten für Wirtschaftswohlstand

Plünderungsprinzip –


Die Wirtschaft muss stetig wachsen. Ein kaum hinterfragtes vermeintliches Ökonomie-Gesetz. Daher erscheint es nur logisch, dass Arbeitnehmer länger zu Diensten zu stehen haben und die Leistungen der Rentner immer weiter gestrichen werden müssen. IW Köln plädiert für eine Rente ab mind. 70.

BRD Raubzug

Bis 70 arbeiten lassen und mit 45 % „Sicherungsniveau“ abspeisen

Rente ab 70 für „sicheres Niveau“ von 45 % notwendig

Arbeiten bis zu einem Alter von 67 Jahren ist nicht genug, so die Ansicht des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das derzeitige Rentenniveau könne stabilisiert und der weitere Anstieg des Beitragssatzes gebremst werden, wenn die Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Renten auch nach dem Jahr 2031 weiter angehoben werde. Läge das Rentenalter im Jahr 2052 bei 70 Jahren, könne das Sicherungsniveau bei rund 45 Prozent gehalten werden. Ohne Altersanpassung läge das Niveau bei weniger als 44 Prozent. Mit der Anhebung des Rentenalters würde der Beitragssatz bei 22,2 Prozent stabilisiert werden.

Mit dem späteren Eintritt ins Rentenalter seien die Arbeitnehmer länger produktiv, so IW. Damit läge die Wirtschaftsleistung um bis zu 4 Prozent höher als bei den gegenwärtigen zur Geltung gebrachten Regeln. Gleichzeitig würde die Quote der Staatsausgaben weniger stark ansteigen und dies trage ebenfalls für die Stärkung eines funktionierenden Sozialsystems bei.

Voraussetzung für diese Ergebnisse sei auch die längere erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben. Daher seien weitere Maßnahmen notwendig, die zugunsten der Qualifikation ausfielen und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf führten.

Steile Thesen auf wackeligem Sockel

Derartige Thesen dieses neoliberal orientierten Instituts bemühen nach wie vor den Standpunkt einer weiter alternden Gesellschaft. Dabei muss sich erst in den folgenden Jahren herausstellen, ob der bereits eingesetzte Trend einer geringeren Lebenserwartung auch nachhaltig ist. Außerdem ist es schon sehr gewagt, bei einem sog. Sicherungsniveau von 45 Prozent von einem funktionierenden Sozialsystem zu sprechen. Wer in seinen sozialversicherungspflichtigen Erwerbsjahren im Schnitt mit 1.500 Euro abgespeist wurde, hat dann einen Anspruch auf gerade mal 675 Euro Altersrente. Dabei handelt es sich bereits um einen „etwas Besserverdiener“ und nicht um einen im anwachsenden Niedriglohnsektor tätigen Arbeitnehmer.

Wie das als „Wohlstand“ verkaufte Wirtschaftswachstum, welches schließlich auch in den kommenden Jahrzehnten möglichst beibehalten werden will, mit den immer weiter sinkenden Bezügen für Diejenigen, die dieses Wachstum erst ermöglichten, auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen ist, wagt auch das IW nicht zu hinterfragen.

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