Ratingagentur Assekurata stuft Hannoversche Leben auf exzellent hoch

Rating Hannoversche Leben 2012-

Mit dem Aufflammen der europäischen Finanzkrise gewannen die Ratingagenturen für den Versicherungsbereich an Bedeutung. Stabilität ist nicht nur bei den Banken ein noch höher bewertetes Kriterium geworden, sonden inzwischen zu einer sehr wichtigen Meßlatte für die Versicherungsgesellschaften.

Versicherungen stehen vor erhöhten Herausforderungen
Hannoversche Leben
Hannoversche Leben
erhält Top-Bewertung

Im Herbst 2011 wurde von den Medien und Analysten speziell die Versicherungsbranche zur Altersvorsorge auf das Korn genommen. Ein „Nebenprodukt“ der Bankenkrise betrifft mit direktem Einfluss den Finanzhaushalt der Versicherungsgesellschaften.

In erster Linie kämpfen Versicherer gegen das anhaltend niedrige Zinsniveau an. Sie stehen in der Verpflichtung, die Garantiezinsen durch schwer erreichbare Renditen bedienen zu können. Eine weitere Anhebung der Hürden erfolgt durch die jährlich neu berechnete Überschussbeteiligungen. Diese will möglichst hoch ausfallen, der bestehende Versicherungskunde soll zufrieden sein und potenzielle Neukunden brauchen Überzeugung.

Zum Jahreswechsel 2011/2012 wurde ohnehin die Zinsgarantie der Rentenversicherungen wiederholt abgesenkt. Dennoch verursachen besonders die Altverträge mit noch höherer Garantieverzinsung die größten Herausforderungen.

Der „Persil-Schein“ von der Regierung fehlt

Versicherer sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Die Bilanzen können durch erhöhte Beitragseinnahmen und Kapitalstamm-Aufstockungen noch so glänzend aussehen, sie werden nicht den Status „systemrelevant“ erhalten. Selbst dann nicht, wenn die gesamten Beiträge von einem Großteil der privaten Sparer zur Altersvorsorge auf dem Spiel stünde.

Es existiert für das Versicherungswesen ein bankenähnlicher Fonds, aber die Gesellschaften können sich nicht auf das Samtkissen einer garantierten Rettung nach drohender Zahlungsunfähigkeit ausruhen. Dieses Privileg gilt ausschließlich den Großbanken. Der fahrlässige Umgang mit den finanziellen Rettungsringen wurde durch die Investment-Banken inzwischen mehrfach demonstriert.

Kunden sind sensibilisiert
Es trifft zu, dass Versicherer in Verbindung mit der internationalen Finanzkrise vor größeren Herausforderungen gestellt sind. Beiträge zur Altersvorsorge werden in die Märkte gestreut, um die höchstmöglichen Gewinne bei gleichzeitig möglichst geringen Risiken zu erwirtschaften. Das Feld aller Möglichkeiten für positive Ergebnisse ist bedeutend kleiner geworden.

Versicherungskunden interessieren sich inzwischen mehr für die Sicherheiten ihrer Altersvorsorge, als für die Ausreizung der höchsten Gewinne. Die Ratingagenturen für Lebensversicherer haben „Hochkonjunktur“. Die intransparente Politik der dt. Bundesregierung bezüglich gesetzlicher Renten trägt den Entwicklungen kräftig bei.

Versicherer bieten andere Qualitäten als Banken

Die Anbieter von Altersversicherungen sind besser gestellt, als die Medien der Öffentlichkeit suggerieren. Ratingagenturen beschränken die Quellen ihrer Beurteilungen nicht auf eine aktuelle Momentaufnahme der „Haushaltskasse“, sondern beziehen die Trends und Marktentwicklungen innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes mit ein.

Eine Versicherungsgesellschaft verhält sich im Prinzip nicht anders als ein Wertpapierhändler, bzw. Trader. Wertpapiere werden durch die Finanzprofis zusammengestellt, gekauft oder auch wieder abgestossen. Der Schwerpunkt liegt in langfristigen Gewinn-Chancen und hoher Stabilität. Die Strategien sind den Anforderungen einer Altersvorsorge entsprechend angepasst.

Für die Gesamtbewertung ziehen die Agenturen u.a. bisher erzielte Erfolge und für den Kunden besonders interessant, die vorgenommenen Gewinnbeteiligungen mit ein.

Assekurata bewertete jüngst einen „Freiwilligen“
Versicherungsgesellschaften die hinter verschlossenen Türen agieren und keine interne Blicke zulassen, werden inzwischen auch von der Öffentlichkeit sehr kritisch angesehen. Die Versicherer sind gut beraten, mit offenen Karten zu spielen und ihren Kunden die Zahlen Preis zu geben.

Bereits lange vor dem Aufflammen der Eurokrise, im Jahr 2003, öffnete die Hannoversche Leben AG ihre Pforten, um dem Analyse- und Ratingprogramm der Assekurata freien Lauf zu lassen.

Trotz aller Unkenrufe – Hannoversche Leben AG wurde hochgestuft
Die Assekurata stufte den Lebensversicherer nach eingehender Analysen auf die Top-Bewertung „exzellent A++“ hoch. Hauptbestandteile der Untersuchungen waren „Wachstum / Attraktivität am Markt“, „Sicherheit“ und „Kundenorientierung“. Die Ratingagentur bestätigte dem Hannover Lebensversicherer in den Sparten „Gewinnbeteiligungen“ und „Erfolg“ ein jeweiliges Sehr Gut.

Gegen die Erwartungshaltung in den augenblicklichen Marktentwicklungen gelingt der Hannoversche Lebensversicherungs AG durch die Hochstufung eine echte Überraschung.

Verständlich, dass Hannoversche Leben AG die Ratingergebnisse 2012 veröffentlichte.

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