Neuer Studien-Weitblick zeigt Rentensituation 2040

Altersversorgung-


Mit einem neuen Studien-Weitblick will bereits heute die Rentensituation im Jahr 2040 erkannt werden. Das weniger überraschende Resümee: Den Rentnern bleibt immer weniger Geld zur Verfügung.

Renteneintrittsalter

Das künftige „Rentenparadies“ befindet sich in Ost-Bayern

Rentensituation 2040: Studie belegt Kaufkraftverlust

Ein erneut vorgenommener Weitblick zur Rentensituation in der Zukunft reicht dieses Mal bis ins Jahr 2040. Jüngst aufgestellte Prognosen wollen die finanzielle Lage der Rentner in gut 25 Jahren erkennen können.

Die Rente im Jahr 2040 wird höher sein als heute, aber nur nominell, denn die Kaufkraft geht weiter in den Keller. Unterm Strich steht den Rentnern 2040 weniger zur Verfügung als heute. Diese Kernaussage bildet unterm Strich das Ergebnis der von Prognos AG durchgeführten und vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beauftragten Studie.

Die künftigen Rentenanpassungen vermögen die künftigen Inflationswerte mehr als nur auszugleichen, so die Studie. Dennoch werden die Löhne und Gehälter wie bisher auch schon schneller anwachsen als die Rentenzahlungen. Obwohl der Beitragssatz von derzeit 18,7 Prozent auf 24 Prozent im Jahr 2040 ansteigen werde, fällt das Brutto-Rentenniveau von derzeit rund 46 Prozent auf 39 Prozent im Jahr 2040 zurück.

In anderen Worten: Die Arbeitnehmer müssen sich ein knappes Achtel (50% Arbeitgeberanteil) ihres Bruttogehalts für die gesetzliche Rentenversicherung abziehen lassen, damit lediglich 39 Prozent des letzten Netto-Gehalts als Rente zurückkommen. Davon sind dann noch Steuern zu entrichten.

Eine Aufstellung der zu erwartenden Rentenhöhen ab 2040 zeigt greifbare Werte. Demnach erwartet eine Verkäuferin mit 2 Kindern im Bundesdurchschnitt eine Brutto-Rente in Höhe von 1.095 Euro, eine Sozialpädagogin mit 2 Kindern 1.612 Euro und eine Teamleiterin ohne Kinder 2.366 Euro.

Männliche Arbeitnehmer erwarten aufgrund ihrer Erwerbsbiographien demnach höhere Rentenzahlungen. Ein Elektroinstallateur wird im bundesdeutschen Durchschnitt 1.456 Euro Brutto-Rente erhalten. Ein Lohnbuchhalter 2.324 Euro und ein Entwicklungs-Ingenieur 2.597 Euro Rente.

Der GDV spricht von einem künftigen „Rentenparadies“ in der Grenzregion Bayern zu Tschechien. Das Verhältnis zwischen steigenden Löhnen und relativ niedrig bleibenden Lebenshaltungskosten sorge für die künftig regional stärkste Kaufkraft in den ostbayerischen Gebieten. So habe ein Elektroinstallateur in Hof rund 50 Prozent mehr von seiner Rente als ein Elektroinstallateur in München.


Vorausgesetzt es bleibt alles so wie es gerade ist. Dazu gehören konjunkturelle Entwicklungen, das Ausbleiben von weiteren „Rentenreformen“, insbesondere bezüglich Arbeitgeberanteile (gemäß „stabile“ Beitragssätze für Arbeitgeber in Krankenversicherung).



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