Weniger junge Leute bereit für zusätzliche Altersvorsorge

Altersvorsorge –


Die Bereitschaft der jungen Leute zur Vorsorge für das Rentenalter ist in den vergangenen Jahren stark abgesunken. Lediglich ein Drittel leistet mit Regelmäßigkeit Sparbeiträge für ein zusätzliches Einkommen.

Junge Radelfahrer

Die Prioritäten der jungen Leute scheinen sich von Altersvorsorge zu entfernen

Anteil der jungen regelmäßigen Sparer ist deutlichen gesunken

Lediglich ein knappes Drittel der jungen Leute sorgt mit Regelmäßigkeit für die finanzielle Versorgung im Rentenalter vor, so das Umfrageergebnis von Metallrente GmbH, ein im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) von IG Metall und Gesamtmetall gegründetes Unternehmen. Der geringe Anteil der 17- bis 27-Jährigen lässt beim Geschäftsführer Metallrente Heribert Karch die Alarmglocken schrillen. Demnach sparen immer weniger junge Leute Geld für ihr späteres Rentenalter zurück.

Die erste Umfrage erfolgte im Jahr 2010 und im Anschluss alle drei Jahre. Damals lag der Anteil der jungen Leute, die wenigstens gelegentlich Geld ansparten, bei 55 Prozent. Über die Jahre hinweg ist dieser Anteil auf nur noch 48 Prozent zusammen geschrumpft.

Verschiebungen bei den Anlagestrategien

Zwar liege die allgemeine Sparbereitschaft auch nach Jahren auf ähnlich hohem Niveau, allerdings habe sich die Anlagestrategie verändert. Während im Jahr 2010 noch 50 Prozent auf die Riester-Rente setzten, sind es im Jahr 2019 nur noch 31 Prozent. Der Bausparer erscheint mit einem Rückgang von 58 auf 42 Prozent ebenfalls als deutlich weniger attraktiv. Umgekehrt zog gemäß Umfrageergebnis die Nachfrage nach einer bAV deutlich an, von 31 Prozent im Jahr 2010 auf aktuell 38 Prozent. Davon befürworteten 92 Prozent der Befragten eine Variante, bei der die Sparbeiträge automatisch über das Opting-out inkl. Arbeitgeberzuschuss abgeführt werden.

Große Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Einen großen Unterschied stellte die Umfrage im Sparverhalten zwischen Frauen und Männern fest. Frauen haben demnach eindeutig die besseren Bildungsabschlüsse, hinken aber bei der Altersvorsorge den Männern hinterher. Ähnlich auch beim Engagement für Aktien und Investmentfonds. Männer beteiligen sich an diese Sparform anteilig zu 35 Prozent. Die Frauen dagegen nur zu 18 Prozent.

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