In der Renten-Debatte muss mehr Ruhe einkehren

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In der Renten-Debatte zwischen den Koalitionspartner zieht ein Sturm auf. Am Ende droht eine „Renten-Lösung“, die lediglich Vorteile für die gegenwärtigen Wahlberechtigten schaffen, aber dafür die kommende Generation über Gebühr belasten. Inzwischen werden Stimmen laut, ein eine besonne Diskussion fordern.

Apell für mehr Ruhe in der Renten-Debatte

Ruhestand
Rentendebatte in Ruhe führen

Hektisch geführte Debatten führen selten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Ruhige Verhandlungen innerhalb einer ausgedehnten Zeit, garantierten allerdings nicht vernünftige Ergebnisse der Bundespolitik. Aus den hitzigen Diskussionen um das Rentensystem sollte erst einmal den Wind aus den Segeln genommen werden. Finanzpolitiker der Union und SPD warnen vor einer „Schnellschuß-Lösung“.

Das Rententhema sei ungeeignet für hektische Debatten und das „Drei-Säulen-Modell“ solle nicht in Frage gestellt werden, so der stellvertretende Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus zu RP-Online. Lediglich die Menschen in die Diskussionen einzubeziehen, die bereits in Rente sind oder bald in die Rente gehen werden, sei falsch. Das Alterssicherungssystem sei für die kommenden drei Jahre stabil, so Brinkmann. Es dürfte kein Wahlkampf auf Kosten der kommenden Generation geführt werden. Heute Dinge zu versprechen, die der nächsten Generation aufgebürdet werden, sei unverantwortlich.

Carsten Schneider, Vize-Fraktionschef der SPD, warnte ebenfalls vor einem „Herumdoktorn“ am Rentensystem und Dinge zu versprechen, die am Ende nicht gehalten werden können. Das hauptsächliche Problem seien die Geringverdiener. Deren Rente werde kaum über das Grundsicherungs-Niveau reichen. Deshalb müsse die Riester-Rente für Geringverdiener attraktiver werden.


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