Mittwoch, den 14. November 2018

Geburtenziffer 2017: Frauen hatten 1,57 Kinder

Geburtenrate


Die Geburtenziffer in der Bundesrepublik ist im Jahr 2017 weiter gesunken. Eine Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit hatte im Schnitt 1,45 Kinder und bis zum ersten Kind war sie obendrein etwas älter.

Nachwuchs

Weniger Kinder: Geburtenziffer sank im Jahr 2017 weiter ab

Frauen mit ausländischen Pass haben 2,15 Kinder

Im vergangenen Jahr sind in der Bundesrepublik weniger Kinder geboren worden als ein Jahr zuvor. Die Zahl der neu geborenen Babys beziffert die Statistikeinrichtung Destatis für das Jahr 2017 mit 785.000 und damit um rund 7.000 Babys weniger als im Jahr 2016. Die Geburtenziffer für 2017 liegt bei 1,57 Kinder je Frau. Ein Rückgang um 0,02 Punkte gegenüber dem Vorjahr.

Die Geburtenziffer bei Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit lag im Jahr 2017 bei 1,45 Kinder. Ein Jahr hatte eine deutsche Frau im Schnitt 1,46 Kinder. Obwohl auch die Geburtenziffer bei ausländischen Frauen zurückging, lag sie dennoch deutlich höher. Eine Frau mit ausländischem Pass hatte vergangenes Jahr im Schnitt 2,15 Kinder. Ein Jahr zuvor lag die Geburtenziffer bei 2,28 Kinder.

In den neuen Bundesländern lag die Geburtenziffer mit 1,61 Kinder pro Frau etwas höher als in den alten Bundesländern (1,58, ohne Berlin). In Brandenburg kamen im vergangenen Jahr pro Frau die meisten Babys zur Welt. In diesem Bundesland lag die Geburtenziffer bei 1,64 Kinder. Frauen in Berlin hatten mit 1,48 Kindern die geringste Geburtenrate.

Frauen wurden älter bis zum ersten Kind

Im Jahr 2017 war die Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes im Schnitt 29 Jahre und 10 Monate alt. Das Durchschnittsalter bei einer Kindergeburt war 31 Jahre und 2 Monate, denn bei der Geburt des zweiten Kindes lag das durchschnittliche Alter der Frau bei 32 Jahre und beim dritten Kind knapp 33 Jahre.

In den neuen Bundesländern war das Durschnittsalter der Frau beim ersten Kind knapp 29 Jahre und in den alten Bundesländern annähernd 30 Jahre.



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