Für ausreichende Rente – VdK geht in die Offensive

Rentenpolitik –


Der bundesweit größte Sozialverband VdK geht für die Verbesserung der Rentensituation in die Offensive und fordert eine „Rente für Alle“. Die SPD zeigt sich solidarisch. Der Forderungskatalog dürfte jedoch auf massiven Widerstand stoßen.

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Rente für Alle erforderte fundamentales Umdenken

Die vom Sozialverband VdK nun gestartete Offensive für eine bessere und gerechtere Rente erforderte von der Bundespolitik ein grundsätzliches Umdenken und in erste Linie den Willen dazu. Gegner dieser Reformen gibt es zu genüge, da schon alleine die Forderung des Sozialverbandes, die Arbeitgeber stärker an die Rentenversorgung der Arbeitnehmer zu beteiligen, ein Frontalangriff gegen die Doktrin der Arbeitgeberverbände darstellt. Die vom Verband gestartete Kampagne „Rente für alle“ hat es allerdings in sich. Sie spricht die offenkundigen Missstände des aktuellen Rentensystems klar an und belässt es nicht beim Anprangern, sondern liefert auch gleich konkrete Forderungen ab, um diese inzwischen enorme Schieflage innerhalb der Vermögensverteilung wieder zu begradigen.

Wichtige Forderungen des VdK

Zu den Kernkomponenten der Forderungen gehören u.a. die Rückgewinnung des Vertrauens der Menschen in die gesetzliche Rente und zwar nicht durch Überredungskünste, sondern durch langfristige Garantien. Konkret fordert der VdK ein Rentennivau dauerhaft bei 50 Prozent und dem Verzicht der Anhebung des Renteneintrittsalters. Der Verband prangert dazu die im Jahr 1997 vorgenommene Abschaffung einer zuvor für 100 Jahre bestandenen Vermögenssteuer an. Aktuell fallen Rentner unter Umständen in die Steuerpflicht, während Vermögen unbelastet bleibt, obwohl eine Besteuerung von Vermögen ohne weiteres möglich sei. Erforderlich sei auch eine Besteuerung des Wertpapierhandels. Umsatzsteuer auf Waren und Güter sind gelten als selbstverständlich, doch der Handel mit Wertpapieren ist nach wie vor steuerfrei. Der VdK fordert eine EU-weite Steuer auf Finanzgeschäfte.

Als eine besonders wichtigen Punkt hebt der VdK den Einbezug aller Arbeitnehmer und Beamten für eine gemeinsame Einzahlung in die Rentenkasse hervor. Ebenso Selbstständige und Politiker. Zu diesem Punkt erteilt auch die Vorsitzende der SPD, Andrea Nahles, ihren Zuspruch, denn die Forderungen des Verbandes seien auch die Ziele der SPD.

Dennoch dürfte die Kernforderung der VdK-Vorsitzenden Verena Bentele, „alle Generationen müssen die Gewissheit haben, dass sie im Alter durch die gesetzliche Rente gut abgesichert sind“, nur unter größten Widerstand umzusetzen sein.

Der Sozialverband VdK ist unabhängig und finanziert sich fast ausschließlich über die Einnahmen der rund 2 Millionen Mitgliedern (SPD: 1,2 Mio Mitglieder).

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