Flexirentengesetz wird offenbar gerne in Anspruch genommen

Rentenpolitik –


Das Mitte 2017 in Kraft getretene „Flexirentengesetz“ wird offenbar gerne in Anspruch genommen. Immer mehr Arbeitnehmer zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung Extra-Beiträge ein, um somit zu einem früheren Zeitpunkt mit weniger oder keinen Abzügen in den Ruhestand gehen zu können.

Renteneintritt

Freiwillige Mehrbeiträge in Rentenkasse für früheren Ruhestand ohne Abzüge

Extra-Einzahlungen ab dem 50. Lebensjahr möglich

Seit dem 01. Juli 2017 können alle Arbeitnehmer ab dem 50. Lebensjahr das „Flexirentengesetz“ in Anspruch nehmen. Noch relativ wenig, aber dennoch immer mehr Arbeitnehmer zahlen in ihre gesetzliche Rentenversicherung freiwillige Extra-Beiträge ein. Im Jahr 2017 nutzten rund 11.620 Versicherte die Möglichkeit, anhand der Extra-Beiträge früher in Rente ohne finanzielle Abschläge gehen zu können. Während des Jahres 2018 stieg die Anzahl auf 17.086 Versicherte an, so lt. Süddeutsche Zeitung (SZ) (Dienstag) die Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Der Anstieg binnen eines Jahres entspricht somit rund 50 Prozent.

Für die Rentenkassen bedeutete diese Entwicklung eine Zunahme der Extra-Einnahmen von 207 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 291 Millionen Euro im Jahr 2018. Unterm Strich zahlte somit ein jeder Versicherter im Schnitt über 17.000 Euro zusätzlich ein. Die Sprecherin der DRV bezeichnete diese Entwicklung als ein zunehmendes Vertrauen in das gesetzliche Rentensystem.

Arbeitnehmer, welche ab dem 63. Lebensjahr in Rente gehen wollen, müssen mit Abschlägen bei den Rentenzahlungen rechnen. Derzeit gilt ein Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat, bzw. 3,6 Prozent bei einem ganzen Jahr. Die Abschläge werden beim 67. Lebensjahr angesetzt. Wer also ab dem Geburtsjahr 1964 bereits mit 63 Jahren in Rente will, muss mit einem Abzug von 14,4 Prozent rechnen. Lt. DRV lag der durchschnittliche Abzug von der Brutto-Monatsrente im Jahr 2018 bei 90 Euro. Mit Extra-Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse kann dieser Abzug ausgeglichen werden.

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