Firmen-Wechsel bAV: Betriebliche Altersvorsorge einfach mitnehmen?

Arbeitgeberwechsel mit bAV-


Arbeitnehmer fragen sich womöglich, was mit der betrieblichen Altersvorsorge bAV passiert, wenn die Firma gewechselt werden sollte. Gehen die bisherigen Ersparnisse verloren? Nein. Grundsätzlich kann die geförderte Altersvorsorge mitgenommen werden und beim Arbeitsplatzwechsel bieten sich Chancen, noch bessere Konditionen als bisher zu erhalten.

Firmenwechsel: Betriebliche Altersvorsorge bAV einfach mitnehmen

bAV Firmenwechsel
Die bAV begleitet den Arbeitnehmer beim Wechsel

Mit jeder neuen Welle der europäischen Finanzkrise werden besonders die Themen zur privaten Altersvorsorge an Land gespült, wo sie von den Medien und Verbänden zur erneuten Diskussion aufgegriffen werden. So steht auch die aufgrund der im Finanzmarkt bestehenden Widrigkeiten die Betriebliche Altersvorsorge (bAV) wiederholt im Fokus der Kritiker und Befürworter. Dennoch gilt die bAV nach wie vor als eine Rentenlösung, die für den Arbeitnehmer in Verbindung mit seinem Arbeitgeber zahlreiche Vorteile einbringt. Die drohende Versorgungslücke scheint ohnehin von einer Analyse zur nächsten immer größer zu werden und verleiht der bAV ein anwachsendes Gewicht.

Die betriebliche Altersvorsorge wurde mit dem Start im Jahr 2002 ein Bestandteil eines jeden Arbeitnehmer- Arbeitgeberverhältnisses, sofern der Arbeitnehmer von seinem Rechtsanspruch Gebrauch nahm. Die Arbeitgeber waren dazu angehalten, in ihren Betrieben für Aufklärung über die bAV und deren Möglichkeiten zur Nutzung zu sorgen.

Für Arbeitnehmer stellt sich ein erheblicher Spareffekt ein, da bei der bAV eine Entgeltumwandlung erfolgt, die auf niedrigere Belastungen bei den Sozialabgaben und Steuern hinaus laufen. Die Umwandlung eines Teils des Bruttoeinkommens erfolgt z.B. in eine Betriebsrente und ist für die Vorteile bei Steuern und Sozialabgaben auf max. 232,- Euro pro Monat begrenzt. Mit dem Abzug der Rentenbeiträge vom Bruttoeinkommen sinken automatisch die Abgaben für Steuer und Sozialversicherung.

Was passiert mit der bAV bei Arbeitsplatzwechel?

Grundsätzlich kann eine bestehende betriebliche Altersvorsorge vom bisherigen Arbeitnehmer zum nächsten mitgenommen werden. Der Gesetzgeber sieht einen „fliegenden Wechsel“ insbesondere bei bAV-Lösungen wie Pensionskassen, Gehaltsumwandlungen und Pensionsfonds vor. Dem Arbeitnehmer steht es sogar frei, die bisherige bAV-Variante beim neuen Arbeitgeber auf einen anderen Versicherungsanbieter zu übertragen, in eine andere Variante zu wechseln oder eben alles beim Bisherigen zu belassen.

Bessere Bedingungen können ggfs. ausgehandelt werden
Neben dem Rechtsanspruch für den Arbeitnehmer besteht auch ein durchaus großzügiger Ermessensspielraum beim Arbeitgeber. Dieser kann entweder seinen minimalen Verpflichtungen nachkommen und die bAV umsetzen, oder eben auch Teile bezuschussen bzw. die Beiträge zur Altersvorsorge vollständig entrichten. Bei Gehaltsverhandlungen sollte aus diesem Grund das Thema betriebliche Altersvorsorge ebenfalls im Mittelpunkt stehen. Schließlich geht es um viel Geld, das nicht verschenkt werden sollte.



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