Einkommensungleichheit ist angestiegen

Armutsgefährdung –


Je nach verwendeten Daten und deren Auswertung kommt man zur gleichen Angelegenheit zu unterschiedlichen Ergebnissen. Das IMK bestätigt im Bundesgebiet einen Anstieg der Einkommensungleichheit im Bundesgebiet, während wirtschaftsnahe Institutionen von Stabilität sprechen.

IMK: Ungleichheit beim Einkommen ist angestiegen

Vermögensumverteilung
Mehr Ungleichheit Einkommen, aber stabile Vermögensungleichheit?

Gemäß der Daten des sozio-oekonomischen Panels und den ermittelten Gini-Koeffizienten scheint die Vermögensungleichheit seit dem Jahr 2000 nicht mehr angestiegen zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Die von der SPD geäußerten Wunschgedanken einer Vermögenssteuer seien daher sinnbefreit.

Zu einem anderen Ergebnis im Bezug auf die Einkommensverhältnisse kommt dagegen das IMK der Hans-Böckler-Stiftung. Im Rahmen einer Bilanzaufnahme der von der Bundesregierung einst gesteckten Ziele der Nachhaltigkeit befinden sich auch die Entwicklungen in den Bereichen Armut, Ungleichheit und Bildung. An diesen Punkten vergab das IMK fast ausschließlich negative Bewertungen und spricht von „ernüchternden Ergebnissen“. Demnach sei der gesteckte Zielwert von anteilig 12 Prozent Armutsgefährdung weit verfehlt worden. Insgesamt spielte wohl die Zuwanderung eine große Rolle, dass sich die Armutsgefährdung seit dem Jahr 2014 bei 15,5 Prozent einpendelte. Bei den deutschen Staatsangehörigen sei die Quote von 13,7 auf 12,8 Prozent gefallen. Bei Rentner und Pensionären ist die Armutsgefährdungsquote jedoch zwischen 2014 und 2018 von 15,6 Prozent auf 16,1 Prozent angestiegen.

Allerdings wirft das IMK Rentner und Pensionäre in einen Topf. Der Blick auf die Rentner alleine dürfte die Quote noch sehr viel höher ausfallen lassen, da armutsgefährdete Pensionäre die Ausnahme darstellen. Bei getrennter Betrachtung waren im Jahr 2017 19,5 Prozent der Rentnerhaushalte armutsgefährdet. Bei Haushalten mit Pensionären lag die Quote dagegen nur bei 0,9 Prozent. Also übt sich auch IMK in statistischer „Leichtfertigkeit“.

Trotz der guten Wirtschaftslage hat sich die Ungleichheit der Haushaltseinkommen lt. IMK verschlechtert. Im Jahr 2017 verfügten die reichsten 20 Prozent über das 5,1-fache Einkommen als die ärmsten 20 Prozent. Im Jahr 2014 lag die Differenz noch beim 4,8-Fachen. Der Zielwert war bei Faktor 4 gesteckt.

Nun fehlte nur noch der Nachweis, dass Einkommen und Vermögensaufbau nichts miteinander zu tun hätten.

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