DGB fordert ein Halten des Rentenniveaus bei 48 Prozent

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Der DGB bezeichnet das vom Bundesarbeitsministerium vorgelegte Rentenkonzept als einen Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sei der Plan, das Rentenniveau bei 46 Prozent zu halten, zu kritisieren. Das Niveau dürfe nicht unter 48 Prozent fallen.

Offen blieben die Maßnahmen gegen Altersarmut

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Mit dem am Freitag von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vorgestellten Rentenkonzept wurde erstmals ein konkreter Vorschlag auf den Tisch gelegt, der ein weiteres automatisches Absenken des Rentenniveaus verhindern will. Doch nur ein halbherziger Schritt. „Die Rente darf nicht unter das heutige Niveau von 48 Prozent sinken“, so die Forderung von DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Nachdem das Renteniveau in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt wurde, muss jetzt eine Stabilisierung folgen.

Die von Ministerin Nahles geforderten 46 Prozent als Haltelinie reichten nicht aus. Das Absinken des Rentenniveaus müsse jetzt gestoppt werden, um den Menschen eine sichere Perspektive für die Zukunft zu geben.

Mit dem im Koalitionsausschuss vereinbarten Vorschlag dürfe aber nicht das Ende markiert werden. Es fehlte nicht nur die Antwort auf das Rentenniveau, sondern auch auf „die Frage gezielter Maßnahmen gegen Altersarmut“.

Der DGB begrüßt die zusätzlichen Mittel aus Steuermitteln für die Angleichung der Renten zwischen den alten und neuen Bundesländern.


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