DGB: bAV für Kleinbetriebe und Niedrigverdiener verbessern

Rente-


Zu wenige Arbeitnehmer haben bisher eine betriebliche Altersversorgung (bAV). Die Politik müsse sich nun um die Beschäftigten in Kleinbetrieben sowie die Niedrigverdiener kümmern.

bAV ist noch nicht breit genug aufgestellt

Pflegezusatzversicherung
Noch zu viele offene Lücken in der Altersversorgung

Rund 70 Prozent der Beschäftigten in Betrieben unter zehn Mitarbeitern sowie zahlreiche Niedrigverdiener haben bisher keine betriebliche Altersversorgung. „Das wird sich für sie später bitter rächen“, so so DGB-Bundesvorstand Annelie Buntenbach. Die bAV müsse nun gestärkt und vor allem verbreitert werden. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) thematisierten „innovative Ansätze wie ein tarifliches Opt-out-Modell und zielgenauere neue Förderungsformen für Niedrigverdiener“. Dies seien Ideen, die in die richtige Richtung weisen, so Buntenbach.

Die Zulassung von noch mehr sozialversicherungsfreien Beiträgen, wie es die Bundesvereinigung der Arbeitgeber derzeit forderte, sei jedoch kontraproduktiv. Wenn diese Beiträge jetzt nicht geleistet werden, schmälern sie den Rentenaufbau und resultieren in eine niedrigere gesetzliche Rente. Jedoch müsse auf jeden Fall vermieden werden, dass die gesetzliche Rente am Ende nicht reicht. Eher zielführend seien dagegen höhere steuerfreie Beträge.

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