Das Vertrauen in gesetzliche Rente schwindet zusehends

Rentenversorgung-


Das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung schwindet und die Gewissheit eines finanziell völlig unsicheren Rentenalters steigt. Die Mehrheit der Bundesbürger blickt in eine Zukunft der gesicherten Unterversorgung.

Rentenalter

Die Zuversicht in das staatliche Rentensystem schrumpft weiter gen Null

Gesetzliche Rente: Der Bundesbürger blickt in eine finstere Zukunft

Das Vertrauen der deutschen Bürger in die gesetzliche Rentenversicherung schwindet. Nur noch eine Minderheit geht davon aus, dass die Rentenzahlungen für den Erhalt des Lebensstandards im Ruhestandsalter ausreichen werden. Eine deutliche Mehrheit glaubt jedoch nicht mehr daran. Eine Umfrage von Union Investment zeigt auch die Gewissheit sehr vieler Menschen, dass für die Bewältigung der Lebenshaltungskosten trotz der gesetzlichen Rentenzahlungen auf das Ersparte zurück gegriffen werden muss. Ein Drittel (32 Prozent) der Befragten will sich entweder zu einem späteren Zeitpunkt mit der Altersvorsorge beschäftigen oder hat schlicht kein Geld dafür übrig.

Könnte sich der Deutsche mit seiner Einschätzung zur Rente (wieder) irren?

Wie sieht es mit dem Einschätzungsvermögen der Deutschen aus? Immerhin handelt es sich mit der Rente um Ereignisse in der Zukunft und die Wissenschaft sprach den Bürgern jüngst die Fähigkeit ab, die Realität zumindest in der Gegenwart mit objektiven Augen betrachten zu können. Demnach scheint der Bundesbürger die tatsächliche Einkommensverteilung in Deutschland falsch wahr zu nehmen.

Die Realität zeige eine viel „geringere Ungleichheit“ bei den bundesweiten Einkommensverhältnissen als es in den Vorstellungen der Menschen vorzufinden sei, so die Forschungsergebnisse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Dem Bundesbürger scheint es langsam zu dämmern, wohin der Zug fährt

Die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung durch die schwarz-rote Bundesregierung konnte scheinbar nicht schnell genug über die Bühne gehen. Die Verabschiedung der Rente mit 63 ohne Abzüge wurde derart „hastig“ über die Bühne gezogen, dass im Nachtrag Zweifel an einer verfassungskonformen Regelung ausgesprochen wurden.

Angesichts der Entwicklungen und „Bastel-Vorschlägen“ an der gesetzlichen Rente in den vergangenen Jahren scheint der Bundesbürger mit seiner Einschätzung über die Zukunft der Rente jedoch „goldrichtig“ zu liegen. So gehen lt. Umfrage von Union Investment 68 Prozent der Anleger davon aus, dass die zukünftige Generation bei ihrem Wohlstand Einbußen hinnehmen müssen. Mit ein gleichbleibendes Niveau rechnen dagegen nur 19 Prozent.

Der aktuelle Lebensstandard kann mit der Rente im Alter kaum gehalten werden, sagten 74 Prozent der Befragten. An eine ausreichende gesetzliche Rentenversicherung zweifeln besonders stark die jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren. In dieser Altersstufe befürchten 88 Prozent, dass für die Bewältigung der Lebenshaltungskosten zusätzlich zu den Rentenzahlungen auch die Ersparnisse herhalten müssen. Über alle befragten Personen in jeder Altersstufe glauben 74 Prozent daran.

Immerhin haben sich 82 Prozent bereits um eine zusätzliche Vorsorge gekümmert, aber nur in Viertel der jungen Erwachsenen glaubt daran, mit der bereits vorhandenen privaten Altersvorsorge ausreichende Maßnahmen getroffen zu haben.

Die Rente ab 63 ohne Abschläge, gültig seit dem 01. Juli 2014, wird nicht ohne Folgen bleiben, so die Einschätzung der meisten Deutschen. 90 Prozent erwarten steigende Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung eventuell oder ganz sicher. Nur rund 10 Prozent der Befragten glaubt an stabile oder gar fallende Rentenbeiträge.

„Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen, weil sie wissen, dass ihr Wohlstand auf dem Spiel steht“, so das Resümee von Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment.

Von den Kapitalmarktchancen mit kontrolliertem Risiko profitieren durch Multi-Asset-Lösungen zur privaten Vorsorge, so der Vorschlag des Leiters Zukunftsvorsorge. Mit z.B. PrivatFonds lassen sich Vermögensstrukturierung und Wertsicherung kombinieren.

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