CDU/CSU: Pflicht für Selbstständige zur „armutsfesten“ Altersvorsorge

Altersvorsorge-


In Zukunft sollen Selbstständige dazu verpflichtet werden, in eine Altersvorsorge einzuzahlen. Dazu müssen entweder Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, oder der Nachweis einer „armutsfesten“ Altersvorsorge erbracht werden.

Altersvorsorgepflicht für Selbstständige

Arbeiter
Altersvorsorgepflicht für Selbstständige geplant

Für Selbstständige soll künftig eine Pflicht für den Abschluss einer privaten Altersvorsorge gelten, so die Vorstellungen der CDU/CSU. Die Rentenexperten der beiden Schwesterparteien haben sich lt. Bild darauf geeinigt, dass Selbstständige eine finanzielle Absicherung für das Alter haben müssen.

Als Alternative soll den Selbstständigen die Wahl zu Einzahlungen in die gesetzliche Rente gelassen werden. CDU-Arbeitsexperte Peter Weiß erklärte der Zeitung, dass die Hälfte der künftig auf Grundsicherung angewiesenen Menschen keinerlei Ansprüche auf Rente haben werden.

Den Selbstständigen stehe es frei, zwischen den zwei Optionen „gesetzliche Rente“ und eine „armutsfeste Altersvorsorge“ eines beliebigen Absicherungsmodells zu wählen.

Als wenn es eine „armutsfeste“ gesetzliche Rente gäbe

Wie es allerdings um die Maßnahme einer „armutsfesten Altersvorsorge“ bestellt ist, zeigt die Berechnung des notwendigen Aufwandes, um über das Grundsicherungsniveau hinaus zu kommen, geschweige den Lebensstandard zu halten.

Darüber hinaus suggeriert die Bezeichnung „armutsfest“ eine Gleichsetzung mit der Qualität der gesetzlichen Rente, die ab 2030 nur noch das Renten-Niveau von 43% haben wird. Die Verpflichtung der Selbstständigen zum Abschluss einer Altersvorsorge dürfte nur einen geringen Teil vor der Grundsicherung bewahren, die sich für die gesetzliche Variante entschieden. Der andere Teil entlastet etwas die Steuerzahler, indem er die private Versicherungswirtschaft „unterstützt“.

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