CDU-Politik: Geld in Zukunftsfelder und nicht Rentner investieren

CDU-Politik –


Die CDU zeigt im Zuge der Grundrenten-Diskussionen wieder einmal ihre Verachtung gegenüber den Rentner. Gelder müssen in Zukunftsfelder investiert werden und nicht in ausreichende Altersversorgung.

Renteneintritt

Gemäß CDU-Politiker haben Rentner weder Zukunft, noch diese verdient

CDU plädiert auf Einhaltung des Koalitionsvertrages

Das Gezerre um die Grundrente wird scheinbar kein so schnelles Ende finden. Die Union sperrt sich nach wie vor gegen die SPD-Variante, die Grundrente auch ohne Bedürftigkeitsprüfung auszuzahlen. Während die Sozialdemokraten das Argument einer Würdigung der Lebensarbeitsleistung hervorhebt, plädiert die CDU auf die Einhaltung des Koalitionsvertrages. Ein Abweichen vom Koalitionsvertrag sei nicht zu machen, so Christoph Ploß, Hamburger CDU-Politiker, zu den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag). Er erwarte, dass Annegret Kramp-Karrenbauer an diesem Standpunkt festhalte.

Sinnvoller sei die Investition der Gelder in „Zukunftsfelder wie Bildung oder in unsere Infrastruktur“, anstatt in die Grundrente, so der Hamburger CDU-Politiker. Ploß glaubt mit seiner Einstellung die Mehrheit innerhalb der Bundestagsfraktion hinter sich zu haben. Für eine Prüfung der Bedürftigkeit spricht sich auch CDU-Abgeordneter Carsten Linnemann aus. Er ist zugleich Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung. Es könne nicht sein, dass „dass am Ende diejenigen profitieren, die es gar nicht nötig haben und über andere Einkünfte verfügen“, so CDU-Abgeordneter Felix Schreiner aus Baden-Württemberg. Zuerst müsse das Geld erwirtschaftet werden, bevor es verteilt werden könne, so das Argument der CDU-Abgeordneten Ronja Kemmer, ebenfalls aus Baden-Württemberg. CDU-Abgeordnete Jana Schimke aus Brandenburg beziffert die zusätzlichen in die rentenpolitischen Leistungen fließenden Gelder mit 125 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025. Mehr ginge nicht, so Schimke.

Auch eine Art der Menschenverarchtung

Mit diesen Aussagen bestätigt die Union wieder einmal ihre selbst verstandene Aufgabe. Politik im Sinne der innerhalb der Wirtschaft tätigen Unternehmen. Als wenn der aus den gleichen Reihen immer wieder propagierte „Wohlstand Aller“ einfach so vom Himmel gefallen wäre und die Rentner von heute und morgen damit überhaupt nichts zu tun hatten. Rentner sollten doch bitte lieber „sozialverträglich frühableben„, anstatt die Gelder zu ziehen, die sie nach Logik der CDU-Abgeordneten Kemmer nie erwirtschaftet haben. Ploß verortet die „parasitären“ Rentner unverblümt auf dem Abstellgleis, denn die Zukunft liege schließlich ganz wo anders.

Nun waren es aber vor allem CDU-Politiker, die abgenommene Steuergelder in Höhe von rund 68 Milliarden Euro für die „Rettung“ der Banken umschichteten. Rentner sind nicht systemrelevant.

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