Bundesrat verabschiedet LV-Reform – Erste Reaktion folgte prompt

Lebensversicherungsreformgesetz-


Am 11. Juli 2014 verabschiedete der Bundesrat das Lebensversicherungsreformgesetz. Die letzte Hürde vor dem Inkrafttreten wurde somit genommen. Mit der Streichung der Dividenden-Ausschüttungen von der Württembergischen Leben folgte die erste Reaktion prompt.

Versicherer

Für einige Versicherer ist Lebensversicherungsreform offenbar sehr notwendig

WürttLeben reagierte prompt und beruhigte Versicherungskunden

Die Eigenkapitalbasis der Württembergischen Leben (WürttLeben) soll künftig gestärkt werden. Aus diesem Grund wird die Württembergische Lebensversicherung AG „trotz erwarteter Gewinne bis auf weiteres keine Dividende mehr zahlen“. Am 11. Juli 2014 sorgte diese Pressemeldung des Lebensversicherers bei den Kunden für „etwas Unbehagen“.

Am 11. Juli 2014 verabschiedete der Bundesrat die Lebensversicherungs-Reform endgültig. Offenbar war der Versicherer bereits darauf eingestellt, denn die „Ad-hoc-Meldung“ folgte prompt.

Die Verunsicherung der Versicherungsnehmer war „perfekt“. Keine 24 Stunden vergingen nach dem „letzten Segen“ durch den Bundesrat. Die schnelle Reaktion der WürttLeben ließ „Schlimmes“ ahnen.

Der Versicherer fasste nach und nahm zur „blitzartigen Ad-Hoc-Meldung“ Stellung. WürttLeben betont, dass die Ausschüttungssperre zu den Dividendenzahlungen ausschließlich die Aktionäre der Gesellschaft betreffe und nicht die Garantiezusagen an die Kunden. Diese Zusagen werden weiterhin erfüllt, so die Württembergische Leben.

  • Die den Versicherten mitgeteilten garantierten Leistungen, zum Beispiel die garantierte Ablaufleistung oder die garantierte Rente, sind sicher.
  • Die bereits zugeteilten Gewinne aus den laufenden Überschüssen der Vergangenheit sind ebenfalls garantiert.
  • Die für 2014 deklarierte Überschussbeteiligung wird ebenfalls nicht gekürzt. Für 2015 lassen sich noch keine Aussagen treffen, was jedoch branchenweit der Fall sein dürfte. Allerdings ist heute schon klar: Nach dem Gesetz wird die Beteiligung der Versicherten an den Risikogewinnen von 75 auf 90 Prozent steigen.

Die Neuregelung zur privaten Lebensversicherung bietet reichlich Zündstoff.
Das Lebensversicherungsreformgesetz diene der „Stabilisierung der Lebensversicherungs-Branche“, aber unter dem Strich wird den Gesellschaften unter den Arm gegriffen, auf Kosten der Versicherungsnehmer.



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