Bundesbank fordert Rente ab 69 – Demografischer Wandel?

Renten-Desaster –


Das Renteneintrittsalter müsse für ein Fortbestehen der gesetzlichen Rentenversicherung auf mindestens 69 Jahre angehoben werden. Die Deutsche Bundesbank stützt sich dabei auf die üblichen Statistiken über eine angeblich steigende Lebenserwartung.

Renteneinzahlungen

Das Zwangs-Wachstum muss auch bei der Beschneidung der Rentner stattfinden

Lebenserwartung steigt trotz Gegenanzeichen statistisch weiter

Die Deutsche Bundesbank ist gemäß ihres Monatsberichts Oktober 2019 der Ansicht, das Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2070 auf mind. 69 Jahre anzuheben. Dies sei gefordert aufgrund des sog. demografischen Wandels. Das Renteneintrittsalter müsse an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden.

Allerdings hält die Bundesbank damit an der propagierten These fest, das Lebensalter werde künftig weiter ansteigen, obwohl die „Zeichen der Zeit“ auf genau das Gegenteil hinweisen. So kam z.B. Destatis im Oktober 2018 zum Ergebnis, dass die Lebenserwartung gemäß „Sterbetafel 2015/2017“ gegenüber der vorangegangen nahezu unverändert blieb. Der Trend der steigenden Lebenserwartung stagniere, so lt. SZ die Feststellung des Vorstandsmitglieds der Debeka und Leiter der Deutschen Aktuarvereinigung Roland Weber. Mit Blick auf das Jahr 2016 fiele die Restlebenserwartung von 65-Jährigen um ein halbes Jahr geringer aus als in den Vorjahren.

Bei einer fälschlichen Behauptung einer steigenden Lebenserwartung, obwohl dies gar nicht zutrifft, fänden sich durchaus Profiteure. So können Rentenpolitiker ihre Maßnahmen zur „Entlastung“ der Rentenkassen begründen. Dazu zählen neben der Anhebung des Renteneintrittsalters auch die Kürzungen von Rentenleistungen sowie höhere Beiträge. Für die private Versicherungswirtschaft bildeten sich ebenfalls finanzielle Vorteile. Für die Berechnung der Rentenbeiträge wird ein großes Gewicht in die Lebenserwartung gelegt. Eine lebenslange Rentenleistung fällt für den Versicherer umso günstiger aus, je eher der Kunde vor der angenommenen Lebenserwartung ablebt. Umgekehrt wäre es für den Lebensversicherer jedoch ein Nachteil und daher kann davon ausgegangen werden, dass mit der kalkulierten Lebenserwartung nicht „gegeizt“ wird.

Eine weitere Entwicklung, die eher eine Senkung der Lebenserwartung begünstigt, ist die inzwischen klar sichtbare Verbreitung der Armut im Bundesgebiet. Arbeitslosigkeit, geringe Bildung und Armut wirken sich enorm nachteilig auf die Lebenserwartung aus. Die Sterblichkeit in der Gruppe der Betroffenen liegt um bis zu 150 Prozent höher als bei den „Privilegierten“.

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