Bankentest Altersvorsorge 2015: Verbesserte Qualität, dennoch Mängel

Altersvorsorge-


„Verdeckte Ermittler“ gaben sich als Kunden aus und testeten im Bankentest Altersvorsorge 2015 die Beratungsqualität zahlreicher Kreditinstitute. Verbesserte Qualität, dennoch mit Mängel in der Abwägung der individuellen Lebenssituation.

Streit

Banken bieten 2015 verbesserte Beratungen zur Altersvorsorge

Verbesserte Kompetenz und Freundlichkeit der Bankenberater

Das Test-Team des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) ließ sich für den Bankentest Altersvorsorge 2015 bei den Geschäftsstellen von 15 Kreditinstitute in der Region Hamburg, München und Berlin in Sachen finanzielle Vorsorge für das Alter beraten. In jeder Filiale wurden jeweils 10 Beratungsgespräche durchgeführt.

DISQ führte den Bankentest bereits ein Jahr zuvor durch und die Ergebnisse im Jahr 2015 deuten zwar auf durchschnittliche Verbesserungen in der Beratungsqualität hin, aber zeigen immer noch Mängel auf, die den Kunden früher oder später sauer aufstoßen lassen könnten.

Im aktuellen Bankentest Altersvorsorge erreichten vier Kreditinstitute eine Top-Note. Im vergangenen Jahr gelangten nur drei Banken an die Spitzenposition. Die Top-Bankberater im Jahr 2015 kommen von der Berliner Volksbank, Münchener Bank, Deutschen Bank und der Commerzbank. Die Schlusslichter bilden die Sparda-Bank Hamburg sowie die Targobank.

Den Testern ging es in den Beratungsgesprächen neben der Kompetenz, dem Umgang mit dem Kunden und den eventuell vorangestellten Wartezeiten vor allem um das letztendlich angebotene Altersvorsorgeprodukt. An diesem Punkt waren beim Bankentest Altersvorsorge die aufgetretenen Mängel am größten.

Nicht jede Bank führte bei der Beratung zum optimalen Produkt

Ein Altersvorsorgeprodukt sollte für die Ansparphase und für den Zeitraum der Leistungsbezüge möglichst an die aktuelle und zu erwartenden Situation angepasst sein. Einige Berater der Kreditinstitute legten in der Erfassung der individuellen Situation des Kunden offensichtlich keine allzu hohe Priorität.

So vermisste DISQ u.a. die gezielte Fragestellung auf die persönlichen Lebensumstände und wenn es wenigstens nur die monatlichen Fix-Ausgaben gewesen wären. Ein weiterer Schritt wäre die Erfassung von ggfs. bereits vorhandenen Geldanlagen oder Sparmaßnahmen gewesen. Auch hier hakten nicht alle Banken nach.

Unterm Strich zeigt der Bankentest Altersvorsorge gegenüber dem Vorjahres-Ergebnis jedoch ein verbessertes Resultat. Das gilt lt. DISQ vor allem für den Bereich Kompetenz in der Beratung sowie die Freundlichkeit gegenüber dem Kunden. Ein „automatisiertes Abhandeln“ des Kunden unter Zeitdruck sei kein Manko gewesen.

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