Ausbreitung Armut wird an den Rentnern besonders verdeutlicht

Rentnerarmut –


Die sich ausweitende Armut in Deutschland wird erneut an der finanziellen Lage der Rentner verdeutlicht. Bald schon die Hälfte aller Rentner verfügt über eine monatliche Rente unter der Schwelle zur „Armutsgefährdung“.

Frauen besonders stark betroffen

Rentnerinnen

 Der Entzug der eigenen Wertschöpfungen wird an Rente besonders deutlich

Wenn man in der Statistik einmal die Rentner und Pensionäre auseinander hält, dann kommen beim Durchschnitt der Altersbezüge für Ruheständler mit einem nicht-öffentlichen Berufsweg ernüchternde Zahlen hervor. Mit 42,3 Prozent bewegen sich die Rentner mit einem Einkommen von weniger als 1.250 Euro pro Monat in Richtung der Hälfte aller Rentenbezieher hin. Das sind zuletzt rund 7,5 Millionen Rentner im Bundesgebiet. Davon sind 5,3 Prozent Frauen. Diese Zahlen stammen vom Bundesamt für Statistik (Destatis) und wurden vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) veröffentlicht. Demnach kommt etwas mehr als ein Viertel (26,4 %) aller Rentner auf weniger als 1.000 Euro pro Monat.

Die Gewichtung bei den „Armutsbezügen“ liegt eindeutig bei den Frauen. Während bei den Männern 28,2 Prozent weniger als 1.250 Euro Renten erhalten, liegt der Anteil bei Frauen bei 53,5 Prozent. Etwas mehr als 36 Prozent der Renterinnen müssen mit weniger als 1.000 Euro auskommen.

Nimmt man die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, dann betrug im Jahr 2022 die durchschnittliche Bruttorente bei Männern 1.728 Euro und bei Frauen 1.316 Euro pro Monat.

Armut wird sich ausweiten

Der Betrag von 1.250 Euro ist bewusst gewählt, da dies der Schwellenwert von 2023 war, bei der man als Alleinlebender in Deutschland nach Unterschreitung als „armutsgefährdet“ gilt. Da die Rentenhöhe das Erwerbsleben abbildet, ist es auch keine große Überraschung, dass die Armut trotz Beschäftigung immer größere Kreise zieht. Im Jahr 2022 waren lt. Destatis rund 17,3 Millionen Menschen im Bundesgebiet von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Ein Anteil von 20,9 Prozent. Im Jahr 2023 kam die horrende Inflation hinzu, bei der anteilig vor allem die Lebensmittelpreise besonders stark anzogen. Die Verbreitung der Armut im Bundesgebiet ist trotz, bzw. gerade wegen der anhaltenden Exportüberschüsse und dem damit seit Jahrzehnten praktizierten Kapitalexport auf rasantem Vormarsch.

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