Samstag, den 7. Juli 2018

Armut unter Kindern in 2016 noch mehr verbreitet

Gesellschaft


In der Bundesrepublik hat sich die Armut unter Kindern und Jugendlichen weiter verbreitet. Trotz des Wirtschaftsaufschwungs mit dem stets erklärten Vorteilen für die Bevölkerung stieg die Armutsquote bei den jungen Menschen um 3,3 Prozent an.

Armut in der BRD ist weiter im Vormarsch

Armutsgefährdung

Steigende Anzahl verarmter Familien

Die Verbreitung der Kinderarmut in der Bundesrepublik setzte sich auch im Jahr 2016 unvermindert fort. Die Bundesagentur für Arbeit zählte im Jahr 2016 2.003.805 Menschen im Alter von unter 18 Jahren, die in einer Familie mit Hartz IV-Bezug lebten, so die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Mittwoch).

Der Anstieg der Kinderarmut betrug gegenüber 2015 3,3 Prozent. Gleichzeitig stieg auch die Quote der von Grundsicherung abhängigen Unter-18-Jährigen von 13,6 Prozent im Vorjahr auf 14,1 Prozent im Jahr 2016.

Dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) (+1,9 % im Jahr 2016) immer wieder irrtümlich als ein Hinweis auf den allgemeinen Wohlstand herangezogen wird, zeigt sich wiederholt an der Diskrepanz zwischen den Zuwachsraten in der Wirtschaft und den Vermögen der Haushalte.

Die höchste Armutsquote wurde mit 39,6 Prozent in Gelsenkirchen festgestellt. Lt. Bundesagentur für Arbeit hänge dies mit dem hohen Anstieg der Zuwanderung in Nordrhein-Westfalen zusammen. Der größte Anstieg bei den von Hartz-IV abhängigen Jugendlichen und Kindern wurde bei Flüchtlingen gezählt.




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