Arbeitnehmer geraten immer mehr unter Druck

Geldsystem –


Die Arbeitnehmer geraten zusehends immer mehr unter Druck. Ein logische Folge des steten Wachstumszwangs. Doch gezielte Gegenmaßnahmen bleiben aus. Selbst der DGB lässt das Grundübel unberührt und übt sich in der Behandlung der Symptome.

Sklaverei

Unsichtbare Ketten durch gezielte gesellschaftliche Zwänge

Wachstumszwang wirkt sich unmittelbar auf Arbeitnehmer aus

Das zwanghafte Wirtschaftswachstum wirkt sich unweigerlich auf die Arbeitsbedingungen der Wert-schöpfenden Arbeitnehmer aus. Immer mehr Waren und Güter in immer kürzerer Zeit herstellen und dies bei gleichbleibender bzw. effektiv sinkendem verfügbaren Einkommen. Die Gewinne aus Effektivitätssteigerung in den vergangenen Jahrzehnten wurden den Arbeitnehmern und schließlich auch den Rentner fast vollständig vorenthalten. Angesichts des im gleichen Zeitraum gesteigerten Bruttoinlandsprodukts und die chronisch exorbitant hohen Außenhandelsbilanzüberschüsse müssten Arbeitnehmer wie auch Ruheständler von ihren Früchten ausgiebig leben können. Dies ist allerdings mitnichten der Fall. Im Gegenteil. Den Rentnern werden die Leistungen gestrichen und ein „zu hohes“ Einkommen sogar noch besteuert. Immer mehr Arbeitnehmer müssen insgesamt die gleiche Arbeit verrichten, bei entsprechendem Niedriglohn. Diese Entwicklung beschönigt lediglich die Arbeitslosenstatistik, sorgt aber für immer mehr auf Grundsicherung angewiesene Rentner. Das unnatürlich ewige Wachstum ist nun an seine natürlichen Grenzen gestoßen, aber die Gewinnansprüche der Anteilseigner und Investoren wachsen unvermindert weiter an. Die steile Phase der Exponentialkurve ist längst erreicht.

Qualität des Arbeitsumfeldes sinkt weiter ab

Die erzwungene Effektivitätssteigerung bei den Arbeitnehmern ist durchaus auch von der Qualität des Arbeitsumfeldes abzulesen. Nur noch 13 Prozent der Arbeitnehmer im Bundesgebiet bescheinigen grundsätzlich gute Bedingungen und rund 20 Prozent sprechen von schlechten Bedingungen, so das Ergebnis des DGB-Index „Gute Arbeit 2019“. Stets steigender Druck auf die Arbeitnehmer aufgrund der angetriebenen Arbeitsintensität spiegeln sich u.a. in den Krankheitsbilder der Arbeitnehmer wider. Psychische Erkranken führen längst die Statistiken an. Mehr als die Hälfte der vom DGB befragten Arbeitnehmer klagte über eine zu starke psychische Belastung aufgrund des enormen Zeitdrucks. Ein Viertel der Arbeitnehmer sieht sich nicht mehr in der Lage, das von ihm geforderte Arbeitspensum innerhalb einer bestimmten Zeit zu bewerkstelligen. So ist es auch keine Überraschung, dass sich fast 60 Prozent der Betroffenen nach der Arbeit regelmäßig leer und ausgebrannt fühlen.

Mehr Gesundheitsschutz lediglich gegen Symptome

„Viele Beschäftigte arbeiten am absoluten Limit. Arbeitsstress gefährdet die Gesundheit und darf nicht zur Regel werden. Hier liegt die Verantwortung ganz klar bei den Arbeitgebern. Sie müssen die Überlastung und die damit einhergehenden gesundheitlichen Gefährdungen der Beschäftigten vermeiden“, so DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann. Allerdings glaubt Hoffmann daran, dass die zum (vermeintlichen) Schutz der Gesundheit abgeschlossenen Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen eine Lösung gegen das stärker werdende Problem der geforderten Arbeitsleistung sein können. Bestenfalls eine temporäre Erleichterung und nur die Behandlung von Symptomen, nicht aber die Beseitigung der Ursachen. Der Zwang zum Wachstum wird weiter bestehen. Die Besetzung von zwei Arbeitnehmern für die Erbringung der gleichen Leistung resultierte im „Idealfall“ lediglich im hälftigen Einkommen pro Arbeitnehmer. Zu wenig zum Leben während der Erwerbsphase und gemäß des Rot-Grünen Ergebnisses von 42 Prozent Rentenniveau ein vorprogrammiertes Desaster.

Die Forderung des DGB nach mehr Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt rüttelt nicht am grundlegenden Übel des eigenmächtig definierten Anspruchs einiger Weniger auf immer höhere (Zins-) Gewinne und ist deshalb nur als eine Alibi-Handlung zu verstehen.

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