Anteil von Arbeit abhängiger Rentner steigt an

Renten-Desaster –


Immer mehr Menschen sind im Rentenalter auf ein separates Einkommen durch fortgesetzte Erwerbstätigkeit angewiesen. Rund 25 Prozent der Unternehmen beschäftigten bereits mindestens einen Arbeitnehmer im entsprechend hohen Alter. Für diverse Wirtschaftswissenschaftler noch viel zu wenig.

Renteneinzahlungen

Forderungen nach Lockerungen für mehr erwerbstätige Rentner

An These höherer Lebenserwartung wird stur festgehalten

Immer mehr Rentner gehen nach dem Eintritt in den Ruhestand einer Erwerbstätigkeit nach. Ginge es nach der Ansicht des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), arbeiten die „Ruheständler“ aufgrund der Freude am Tun und für das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) müssten die Regelungen dahingehend geändert werden, dass noch viel mehr Rentner einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Beide Institutionen halten jedoch an der These der immer älter werdenden Gesellschaft aufgrund der höheren Lebenserwartung fest, um somit ihre Standpunkte irgendwie untermauern zu können. Dabei ignorieren sie standhaft, dass der Anstieg des Lebensalters schon vor Jahren aufgrund gesundheitlicher Gründe mindestens stagnierte, wenn nicht sogar ins Gegenteil drehte. Dazu kommt noch der bereits erstellte Nachweis, dass die Lebenserwartung mit dem Absinken des eigenen Wohlstandes schrumpft. Nun wird aufgrund des verordneten Corona-Lockdowns ein Schub der höheren Sterblichkeit erwartet, da der wirtschaftliche Niedergang in vielen Privathaushalten eine Schneise der Verwüstung zog. Angesichts der Tatsache einer höheren Sterblichkeit bei Armut berechnete Renten-Ökonom Bernd Raffelhüschen anhand vorliegender Destatis-Daten einen Lebenszeitverlust von über 37 Millionen Jahr über die gesamten Bundeseinwohner hinweg. Dieses Ergebnis basiert auf einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 Prozent im Jahr 2020. Die propagierte „Rettung“ von rund 60.000 Menschen aufgrund des Lockdowns komme dagegen auf 557.000 Lebensjahre. Werden noch Vorerkrankungen der Verstorbenen einbezogen, bleiben nur noch rund 180.000 „gerettete“ Lebensjahr übrig.

Inzwischen beschäftigen rund 40 Prozent der Arbeitnehmer mindestens einen Arbeitnehmer, der das gesetzliche Renteneintrittsalter bereits erreicht hat oder bereits in Rente ist, so lt. Welt am Sonntag das Ergebnis einer IW-Untersuchung. Für das Kölner Institut sind das gute Nachrichten: „Die Beschäftigung jenseits der Regelaltersgrenze kann ein Mittel sein, um die Herausforderungen des demografischen Wandels für das Rentensystem und die Fachkräftesicherung zu bewältigen.“ Allerdings klagten viele Arbeitgeber über die regulatorischen Hindernisse, welche verhinderten, Ältere in einem noch größeren Ausmaß zu beschäftigen. Die Qualifikation der Rentner spiele dabei nur eine geringe Rolle. Als Ausschlusskriterium nimmt eine fehlende oder unpassende Qualifikation nur einen Anteil von 17 Prozent ein.

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