Ängste um finanzielle Versorgung im Alter – Deutsche Zukunfts-Sorgen

Zukunfts-Sorgen-


Die meisten Arbeitnehmer wissen sehr genau, dass die gesetzliche Rente für die finanzielle Versorgung nicht reichen wird. Die Zukunfts-Sorge Nummer Eins ist nach wie vor die Krankheit im Rentenalter. Aber der Anteil der Bürger mit finanziellen Sorgen im Ruhestand liegt schon sehr dicht dran.

Sorgen um Armut im Alter

Die Sorge um die Armut im Alter – Rund ein Drittel der Bürger blickt in eine dunkle Zukunft

Die Mehrheit der Deutschen blickt mit Optimismus in die Zukunft – Noch!

Die Freude auf ein sorgenfreies Rentenalter können nicht alle Bundesbürger teilen. Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung betrachtet die Zukunft mindestens mit Skepsis. Fast ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen sorgt sich sogar um die Zeit im fortgeschrittenen Alter. Mit 41 Prozent ist die Angst vor Krankheiten im Ruhestand noch die größte Sorge, aber die Sorge um das finanzielle Auskommen rückte bereits sehr nahe heran.

Die generelle finanzielle Lage im hohen Alter steht bei 30 Prozent der Bundesbürger auf der Sorgenliste und 31 Prozent machen ihre Ängste an der Rentenhöhe fest, so die von CosmosDirekt beauftragte forsa-Umfrage.

Die Botschaft ist bei einer überwiegenden Mehrheit (84 Prozent) der Deutschen angekommen. „Die gesetzliche Rente wird für die finanzielle Versorgung nicht ausreichen“. Nur 13 Prozent der befragten Bundesbürger gehen von einer ausreichender Rente aus gesetzlichen Kasse aus. Die kleine Minderheit von 3 Prozent sind sich ihrer künftigen Lage offenbar noch nicht bewusst.

Der Blick in die eigene Zukunft: Einschätzungen

insgesamte Einschätzung in %
sehr optimistisch 10
eher optimistisch 57
eher mit Sorge 26
mit großen Sorgen 5

2% vermögen ihre Zukunft nicht einzuschätzen
Quelle: CosmosDirekt

Drohende Altersarmut: Botschaft schon vollständig durchgedrungen?

Es stellt sich die Frage, ob auch die Botschaft der schrittweisen Absenkung der Rentenhöhe auf 42 Prozent des letzten Netto-Lohns vollständig angekommen ist. Das Bundesarbeitsministerium tendiert bei den Berechnungen der drohenden Altersarmut zu einem etwas niedrigeren finanziellen Bedarf im hohen Alter sowie einer optimistisch angesetzten Inflationsrate.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) kam bereits im April 2013 auf einen um
17 Prozentpunkte höheren Bedarf.

Im September 2012 schlug das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut an der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) Alarm. Während die damalige Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) an einer „Zuschussrente“ für die Zukunft herum bastelte, rechnete das WSI vor, dass der hohe Anteil der Altersarmut schon längst Gegenwart ist.

Zu den Armutsgefährdeten der nahen Zukunft werden auf jeden Fall die Millionen Arbeitnehmer bei Leiharbeitsfirmen sowie im Niedriglohnsektor zählen. „Hauptsache die Arbeitslosenquote stimmt“.



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