Altersvorsorge ausreichend? Viele Sparer befinden sich im Irrglauen

Eurokrise & Altersvorsorge-


Die Sparer und Vorsorger für die späteren Rentenbezüge werden dank der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) um ihre Vermögen gebracht. Die Gewissheit, ausreichende Vorkehrungen für die Altersvorsorge geleistet zu haben, sei in vielen Fällen ein Irrglaube.

Euro-Krise

Die EZB Geldpolitik führe bei den Menschen und den Banken zu einer Bewertungsillusion

Nullzins-Politik der EZB gaukelt scheinbar ausreichendes Geldvermögen vor

Wer für seine spätere Rente in eine Altersvorsorge einzahlt, oder sein bestehendes Vermögen in die finanzielle Absicherung investierte, ist heute dank der EZB-Politik ärmer als vorher und nicht reicher, so ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in der WirtschaftsWoche (Samstag). Die steigenden Immobilienpreise gaukelten den Menschen vor, dass diese Preise auch noch gültig sind, wenn die geburtsstarken Jahrgänge in Rente gehen. „Leider kann davon nicht die Rede sein. Wer nur auf die aktuellen Vermögenswerte schaut, unterliegt durch die Nullzinspolitik der EZB herbeigeführten Bewertungsillusion“, so der ifo-Chef.

Den Gefahren einer Bewertungsillusion seien auch die Teilnehmer an den Finanzmärkten ausgesetzt. Der Irrglaube an ein real nicht existierendes Vermögen könne eine neue Bankenkrise auslösen und die Stabilität der Märkte gefährden. „Wie bei Vermögensblasen üblich werden die Banken die rechnerische Aufblähung ihres Eigenkapitals für eine kreditfinanzierte Erhöhung der Dividendenausschüttungen nutzen und so ihre tatsächlichen Reserven verbrauchen“, so der Wirtschaftswissenschaftler. Nachdem die Kurse wieder gefallen sind werde man erkennen, dass von ehemals funktionierenden Banken in vielen Fällen nur noch „leere Hüllen“ vorhanden sein werden.

Anschließend folgten wieder die Rufe nach dem Staat und dem Steuerzahler bliebe am Ende keine andere Wahl, als den Kreditinstituten mit frischem Geld auszuhelfen.



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