2014 rund 170.000 mehr Sozialhilfeempfänger in Deutschland

Sozialhilfeempfänger-


Die Anzahl der Sozialhilfeempfänger in Deutschland wuchs bis Ende 2014 erneut an. Mehr als 7,5 Millionen Menschen bezogen Hilfen zur Mindestsicherung. Der größte Zuwachs betrifft die Leistungen für Asylbewerber.

Armutsgefährdet

In Deutschland rutschen immer mehr Menschen in die Armut ab

Leistungsempfänger im Jahr 2014 um rund 170.000 Menschen angestiegen

Eine erschreckende Zahl. Ende 2014 erhielten in Deutschland rund 7,55 Millionen Menschen Sozialhilfe. Damit erhöhte sich der Anteil der Menschen mit sozialen Mindestsicherungsleistungen auf 9,3 Prozent der gesamten Bevölkerung, so das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag.

Gegenüber dem Vorjahr stieg der Anteil der Sozialhilfeempfänger um rund 170.000 Menschen an. Ende 2012 betrug die Anzahl 7,25 Millionen Menschen.

Zu den sogenannten sozialen Mindestsicherungsleistungen zählen „Grundsicherung für Arbeitssuchende nach SGB II“, bzw. Hartz IV, „Sozialhilfe“ ohne einmalige Leistungen nach SGB XII, Grundsicherung im Alter sowie Leistungen bei Erwerbsminderung (SGB XII). Zusätzlich fallen in diese Kategorie Leistungen der Kriegsopferfürsorge im Inland (Bundesversorgungsgesetz, BVG) und Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG).

Die meisten Hilfen fielen in die Kategorie „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ (Hartz IV). Ende 2014 erhielten rund 6,03 Millionen Menschen Hartz IV.

Der größte Zuwachs fand in der Kategorie „Asylbewerberleistungsgesetz“ statt. Die Anzahl der Leistungsbezieher stieg im Laufe des Jahres um 61,3 Prozent, bzw. um 138.000 Menschen.

Die o.g. Zahlen enthalten lediglich die Menschen, die auch tatsächlich Sozialhilfeleistungen beziehen und nicht die Menschen, die einen Anspruch darauf hätten, aber auf die Zahlungen z.B. aus Scham verzichten.





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