Zustimmung für Politiker folgt wohl gewünschten Veränderungen

Politik –


Innerhalb eines Monats hat es bei der Zustimmung der Bundesbewohner für einzelne Politik-Akteure Verschiebungen gegeben, die den eingeleiteten politischen Veränderungen schnurstracks zu folgen scheinen.

 

Wähler

Wenn Wähler unschlüssig sind, dann müssen Umfrageergebnisse weiterhelfen

Horst Seehofer findet nur noch 20 Prozent Zustimmung

Mit ihrer Ankündigung des schrittweisen Rückzugs von CDU-Vorsitz und Kanzlerschaft hat Angela Merkel etwas an Beliebtheit zurück gewonnen. Vor einem Monat waren lediglich 44 Prozent der Bundesbewohner mit ihren Tätigkeiten zufrieden. Nun liegt der Anteil der Zufriedenen lt. Umfrageergebnis von Infratest für ARD-Tagesthemen (ARD DeutschlandTrend) bei 50 Prozent. Um einen Punkt eingebüßt hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD). Seine politischen Aktivitäten finden bei 45 Prozent der Bevölkerung Zustimmung.

Ebenfalls um einen Prozentpunkt weniger Zustimmung finden Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit 44 Prozent und FDP-Vorsitzender Christian Lindner mit 33 Prozent. Auf gleicher Höhe blieben die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht mit 40 Prozent, Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) mit 44 Prozent und AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel mit 12 Prozent.

Zwei Prozentpunkte verlor Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Ihre politischen Unternehmung trifft nun auf nur noch 38 Prozent Zustimmung. Einen großen Sprung nach oben schafft mit plus 19 Punkte die Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Mit ihren Tätigkeiten sind nun 29 Prozent zufrieden. Diese hohe Zustimmung bezieht sich allerdings nur auf die klar abgegebenen Antworten, denn mehr als die Hälfte (56 %) der Befragten kennt diese Grünen-Politikerin gar nicht bzw. konnte sich nicht äußern.

Etwas deutlicher abgerutscht ist die Zufriedenheit mit der Arbeit des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU). Nach minus 3 Punkten kommt Spahn nur noch auf 28 Prozent. Höhere Verluste musste SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hinnehmen. Sie erhält nur noch 26 Prozent Zustimmung, nachdem 4 Prozentpunkte ins Lager der Unzufriedenen wechselten.

Bundesinnenminister und CSU-Chef Hors Seehofer erhält lt. Umfrage nur noch 20 Prozent Zustimmung. Sein bisher niedrigster Stand innerhalb des ARD-DeutschlandTrends.

 

Die Befragten stellen wohl Linientreue unter Beweis

Die Entwicklung der „erfragten“ Zustimmung zu den einzelnen Politik-Akteueren und ihren Tätigkeiten scheint den auf der Agenda notierten Zielen schnurstracks zu folgen.

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