Zeichen für CSU stehen schlecht – Union auf historisches Tief

Politik-


Die Zeichen stehen für die CSU zur anstehenden Landtagswahl denkbar schlecht. Zusammen mit ihrer Schwesterpartei CDU markieren die „Schwarzen“ beim Sonntagstrend bundesweit ein historisches Tief.

Grüne nun auf Augenhöhe mit der SPD

Merkel Seehofer
Bundespolitik nach Bayern-Wahl noch unklar

Tiefer war’s bisher noch nie. Die Union aus CDU/CSU verlor beim aktuellen Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag von BAMS gegenüber der Vorwoche einen weiteren Prozentpunkt und käme derzeit nur auf 26 Prozent der Wählerstimmen. Diese Talsohle wurde von CDU/CSU beim Sonntagstrend noch nie erreicht.

Die SPD konnte ihren Stand von 17 Prozent immerhin halten. Allerdings liegen die „Sozialdemokraten“ nun gleichauf mit den Grünen, die um einen Prozentpunkt zulegen konnten. Ebenfalls einen Prozentpunkt mehr konnte sich die Linke sichern. Diese lägen nun mit 11 Prozent um 2 Punkte vor der FDP, die ihren Stand wie die SPD ebenfalls halten konnte. Die AfD musste einen Punkt abgeben und würde derzeit von 15 Prozent der Wahlberechtigten gewählt werden. Alle sonstigen Parteien kommen zusammen auf 5 Prozent.

Die aktuelle Große Koalition als Bundesregierung hat zum Stand Sonntag zusammen die „Rückendeckung“ von 43 Prozent der Wähler, allerdings nur rein statistisch.

Für die am heutigen Tag anstehende Landtagswahl in Bayern stehen die Zeichen denkbar schlecht. Die CSU wird mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit die absolute Mehrheit verlieren. Unterm Strich geht es den Christsozialen lediglich darum, dass das historische Tief möglichst milde ausfällt. Inzwischen schieben sich CDU und CSU die Schuld für das bundesweite Absacken der Wählergunst gegenseitig zu.


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