Dienstag, den 19. Juni 2018

Verbesserung Agenda 2010: Gespaltene Meinungen

Wahlkampf


Die Meinungen der Bundesbürger über die Verbesserungen bei Agenda 2010 gehen weit auseinander und sind vor allem von ihrer politischen Ausrichtung geprägt.

Union-Wähler sind Gegner der Agenda 2010 Verbesserungen

Zensur

Union entspricht die Meinung der Medien

Während sich die einschlägigen Medien darin einig sind, gegen die vom SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz angesprochenen Korrekturen an einzelnen Regelungen aus Agenda 2010 zu attackieren, beauftragte BILD (Donnerstag) INSA zu einer Umfrage, was die Bundesbürger über die Rücknahme von Teilen der Reform halten. Schulz will u.a. die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I verlängern.

Demnach seien mit 51,5 Prozent etwas mehr als die Hälfte für Nachbesserung an Agenda 2010. Knapp ein Viertel (23,9 %) seien dagegen.

Die Anhänger der SPD halten überwiegend zu den Vorschlägen ihres Kanzlerkandidaten. 80,2 Prozent der SPD-Wähler sind für Nachbesserungen und 6,9 Prozent dagegen. Mehrheitliche Ablehnung dagegen bei der CDU/CSU. 44 Prozent der Union-Wähler wollen die Agenda 2010 so belassen wie sie gerade ist und lediglich 27,7 Prozent sprechen sich für Nachbesserungen aus. Bei den Linken-Wählern ist wiederum die Mehrheit (62 %) für Anpassungen und 5,6 Prozent sind dagegen. Mehrheitliche Zustimmung erhält Schulz auch von den Grünen-Wählern (55,1 %). Nur 6,4 Prozent wollen keine Nachbesserung.

Von den FDP-Wählern halten 44 Prozent gegen die Vorschläge des SPD-Kandidaten Schulz und 34 Prozent sind dafür. Bei den AfD-Anhängern ist das Bild mit 37,9 Prozent Befürwortern und 33,8 Prozent Gegnern eher ausgeglichen.




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