Dienstag, den 19. Juni 2018

Umfrage zu Martin Schulz und Angela Merkel

Bundestagswahl 2017


Die Nachricht über Sigmar Gabriels Rücktritt als SPD-Chef und Kanzlerkandidat zugunsten Martin Schulz war kaum an die Öffentlichkeit geraten, waren auch schon kurze Zeit später die ersten Umfrageergebnisse parat. Als Gegenpol diente Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es waren u.a. „Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Sympathie“ gefragt.

Fiktiv je 41% für Merkel und Schulz

Bundestagswahl

Bundesbürger seien euphorisch für Schulz

Kanzler-Vize und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gab seine Pläne einer Kanzlerkandidatur zugunsten des ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz (SPD) auf. Schulz wurde offiziell zum SPD-Kanzlerkandidaten ernannt und wird Gabriel auch als Chef der SPD ablösen.

Mit dieser Ankündigung waren die ersten Umfragen unter der Bevölkerung auch nicht mehr weit. So will ARD-DeutschlandTrend unter den Bundesbürgern eine große Beliebtheit von Martin Schulz festgestellt haben. „Die Bürger sind am Tag nach der Entscheidung fast schon etwas euphorisch“, so der WDR. Demnach hielten 64 Prozent der Befragten Martin Schulz für einen guten Kanzlerkandidaten für die SPD. Lediglich 14 Prozent der Befragten seien gegensätzlicher Meinung.

Als der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegenüberstehenden Konkurrenten müsse sich Schulz nicht verstecken. Wäre es in der „repräsentativen Demokratie“ möglich, den Kanzler direkt zu wählen anstatt die Parteien, würde Schulz auf gleicher Höhe wie Merkel liegen, so das Umfrageergebnis. Demnach kämen Merkel und Schulz jeweils auf 41 Prozent der Wählerstimmen. Gegenüber dem Dezember verlor Merkel 2 Prozentpunkte der (fiktiven) Stimmen und Schulz legte um 5 Prozentpunkte zu. Für lediglich 11 Prozent der Befragten würde keiner der beiden Kandidaten als Kanzler(in) in Frage kommen.

69 Prozent der Wähler hielten den SPD-Kandidaten für sympathisch, 68 Prozent für kompetent und 65 Prozent für glaubwürdig. Merkel liegt in der Kategorie „Sympathie“ mit 63 Prozent etwas hinten und mit 64 Prozent auch knapp in der Sparte „Glaubwürdigkeit“. In Sachen „Kompetenz“ holte sich Merkel dagegen 78 Prozent Zustimmung.




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