Überforderte BAMF in Bremen präsentiert Bauernopfer

Asylpolitik-


Die scheinbar hoffnungslos überforderte Außenstelle der BAMF in Bremen präsentierte mit der Suspendierung der Leiterin offenbar nur ein Bauernopfer. Gegen den ehemaligen BAMF-Chef Weise werden schwere Vorwürfe erhoben.

Es ging nicht um Menschlichkeit, sondern um Statistik

Demonstration
Anzahl der Asylanträge überforderten BAMF

Der vermeintliche Skandal um die mehr oder weniger pauschal genehmigten Asylanträge bei der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Bremen weitet sich aus. Die inzwischen suspendierte Chefin der örtlichen Flüchtlingsstelle erhebt nun schwere Vorwürfe gegenüber ihren ehemaligen Vorgesetzten. Sie selbst sei nach der Durchführng von Dienstanweisungen nun lediglich ein „Bauernopfer“. Gegenüber der BILD (Mittwochsausgabe) erklärte die ehemalige Behördenleiterin, dass die Kriterien in der Bremer Asylbehörde mit dem Antritt des ehemaligen BAMF-Chefs Frank-Jürgen Weise einen neuen Schwerpunkt erhielten.

Es sei nicht mehr um die Schicksalsfrage der betroffenen Menschen gegangen, sondern um die Fallzahlen und Bearbeitungszeiten, so die ehemalige Leiterin. Ziel sei es gewesen, die Effizienz und die Geschwindigkeit zu steigern. Jeder Beteiligter habe gewußt, dass mit der extrem angestiegenen Anzahl von Asylanträgen und dem vorhandenen Personal keine ordnungsgemäße Abarbeitung möglich sei.

Die nach Weise als BAMF-Chefin eingesetzte Jutta Cordt habe trotz des ihr bekannten Systemversagens an der bisherigen Verfahrensweise festgehalten.

Die suspendierte Leiterin betonte im Gespräch, dass sie zu keinem Zeitpunkt Geld genommen habe und dies ließe sich durch die einfache Überprüfung ihrer Verhältnisse auch feststellen. Den Vowurf der Korruption bezeichnete sie als lächerlich. Dagegen werden noch weitere Skandale aufgedeckt werden, so die eheamlige Leiterin der BAMF-Stelle Bremen. Das bisher Bekannte stelle nur ein Drittel des gesamten Außmaßes dar.


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