Stimmung zur Wirtschaft in Eurozone flaut ab

Montag, den 20. August 2018

Stimmung zur Wirtschaft in Eurozone flaut ab

Konjunktur


In der Eurozone flaut die Wirtschaft ab. Das Wirtschaftsklima des Münchner ifo Instituts für den Raum der Währungsgemeinschaft sank gegenüber dem ersten Quartal 2018 deutlich.

Stimmungseinbruch im Euro-Mitgliedsland Italien

EU-Regeln

Die Stimmung zur Wirtschaft lässt spürbar nach

Die einst gute Laune der Unternehmensmanager verfliegt nicht nur im Bundesgebiet, sondern auch im gesamten Euroraum. Das Münchner ifo Institut meldete im Zuge des zweiten Quartals 2018 gegenüber dem ersten Quartal einen Rückgang um 12,1 Punkte auf 31,1 Punkte. Angesichts dieser Entwicklung werde der erhoffte Aufschwung weniger deutlich ausfallen als bisher angenommen.

Trotz der eingetrübten Stimmung schätzten die Experten die aktuelle Lage als noch sehr gut ein, da der Wert im Vorquartal den höchsten Stand seit 2000 erreichte. Das nun für die Eurozone prognostizierte Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr dürfte 2,2 Prozent betragen. Im Vorjahr wuchs die Wirtschaft um 2,4 Prozent.

Von einem Rückgang des Wirtschaftsklimas seien alle „wichtigen“ Länder des Euroraums betroffen. Eine besondere Position nehme jedoch Spanien ein. Dort ist das Wirtschaftsklima nach einem Einbruch im vergangenen Jahr wieder angestiegen.

Besonders ausgeprägt fiel der Index für Italien. Die ursprüngliche Erwartung zur Wirtschaftsentwicklung wurde deutlich nach unten korrigiert. Die positive Stimmung, jedoch etwas eingetrübt, behielten lt. ifo die Experten für die Bundesrepublik sowie Frankreich bei.

Gefallen sind vor allem die Aussichten für die heimischen Investitionen, die Exportnachfrage sowie den Privatkonsum. Ein besonderes Wachstumshemmnis sei der ansteigende Fachkräftemangel.

Voraussichtlich werde die Inflationsrate im Jahr 2018 bei 1,6 Prozent liegen.




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