Steuerquote EU und Eurozone stieg im Jahr 2017 weiter an

Steuerlast –


Die Steuerquote im Bezug zum Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2017 in den jeweiligen Wirtschaftsgebieten EU und Eurozone angestiegen.

Mehrwertsteuer

Für Konsumenten gibt es kein Entkommen vor irgendwelchen Steuern

Steuerquote stieg nach Beginn der „Finanzkrise“ deutlich an

So hat z.B. die Steuerlast in der EU im Bezug zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2017 schon 40,2 Prozent erreicht, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. Gegenüber dem Jahr 2016 ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte. In der Eurozone lag die Steuerlast im vergangenen Jahr bei 41,4 Prozent des BIP (2016: 41,2 %). Bemerkenswert ist, dass die Steuerquote vor der sog. Finanzkrise ab 2009 in beiden Wirtschaftszonen auf einem niedrigeren Stand lag als heute. Lediglich im Jahr 2009 gab es eine kleine „Delle“, bei der die Steuerquote bei rund 38,4 Prozent (Eurozone) bzw. etwas über 39 Prozent (EU) lag. Das gleiche Niveau lag bereits im Jahr 2004 vor.

Die größte Steuerquote tragen die Franzosen, Belgier und Dänen

Lt. Eurostat waren die jeweiligen Steuerquoten in den Mitgliedsländern Frankreich (48,4 %), Belgien (47,3 %) und Dänemark (46,5 %) am höchsten. Die Steuerlast zum BIP betrug im Jahr 2017 in der Bundesrepublik knapp über 40 Prozent. In Griechenland haben die Menschen im Bezug zur Wirtschaftsleistung sogar einen höheren Steueranteil zu tragen als die Menschen im Bundesgebiet.

Die niedrigsten Steuerquoten wiesen Lettland (31,4 %), Littauen (29,8 %) und Bulgarien (29,5 %) auf.

Der größte Anstieg der Steuerquote gegenüber dem Vorjahr war in Zypern, gefolgt von Luxemburg und Slowakei. Ungarns, Rumäniens und Estlands Steuerquoten gingen im gleichen Zeitraum am meisten zurück.

Die Schulden und Steuern „müssen“ weiter steigen

Die Schulden der Unternehmen, Privathaushalte und auch die der öffentlichen Hand steigen in ihrer Gesamtheit immer weiter an. Geht auch gar nicht anders, da die Schöpfung des überwiegenden Giralgeldes per Kreditaufnahme vollzogen wird und die dafür verlangten Zinsen lediglich über die Aufnahme eines weiteren Kredits zu bezahlen sind.

Während der „einfache Arbeitnehmer“ für das Abtragen seiner „Schuld-“ Zinsen noch mehr produktive Arbeit leisten muss, um irgendwelchen anderen das (Schuld-) Geld abzuluchsen und die Gesellschaft dadurch zu einer untereinander „konkurrierenden Masse“ verkommt, muss die öffentliche Hand Schuldgeld sowie Zinsen aus einer anderen Quelle beziehen. Natürlich vom (produktiv arbeitenden) Steuerzahler.

Das Anwachsen des Schuldenbergs ist somit systembedingt ein rein natürlicher mathematischer Prozess. Damit die öffentliche Hand die Begehrlichkeiten ihrer (unbekannt gehaltenen) Gläubiger befriedigen kann, müssen die Einnahmen den steigenden Zinslasten folgen. Also hoch mit den Steuern. Unternehmen versuchen ihre Schulden dadurch abzutragen, dass den Produktpreisen ein entsprechender „Zinsaufschlag“ verpasst wird. Diese Mehrkosten tragen wiederum die (produktiv arbeitenden) Konsumenten. Der besondere Clou: Mit den Zinsaufschlägen steigt auch der „Mehrwert“ und dadurch auch die von der öffentlichen Hand kassierten Mehrwertsteuern.

Der für sein Lebensunterhalt schuftende Mensch ist gleichzeitig die „Melkkuh der Nation“. Damit dieser nicht so schnell dahinter steigt, darf er seine „Freiheit“ in der eingezäunten Weide genießen.


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