Sanktionsgründe: Russland würde Forderungen nie erfüllen können

Russland-Konflikt-


Die Sanktionen gegen Russland könnten von Beginn an als eine dauerhafte Strafmaßnahme eingeplant worden sein. Dieser Handelskrieg diente der Schwächung des Riesenreiches und wird in Übersee offenbar gewünscht und auch gesteuert. Sollte Moskau tatsächlich die Forderungen der westlichen Staaten erfüllen können, werden einfach neue definiert.

EU Russland Konflikt

Sanktionsgründe: Zuerst ein Schuld anlasten und dann Strafmaßnahmen einleiten

Forderungen können von Russland „naturgemäß“ nicht erfüllt werden

Die Gründe der von den USA und der EU gegen Russland verhängten Sanktionen in zwei größeren Stufen ließen bereits vermuten, dass auch eine deutliche Verbesserung der Lage in der Ukraine kaum zu einer Lockerung der Strafmaßnahmen führen wird. Es scheint aussichtslos, da Russland die Forderungen scheinbar gar nicht erfüllen kann. Die reale Umsetzung fantastischer Gebilde gelingt nur in Ausnahmefällen.

Mit der ersten großen Sanktionswelle gegen Moskau starteten die westlichen Länder eine Bestrafungsaktion wegen der „Annexion“ der Krim. Das zweite große Strafpaket gründet auf die Annahme, dass Russland in den Ukraine-Konflikt „zu sehr aktiv“ engagiert sei. Die nach wie vor nicht aufgeklärte Absturzursache der Passagiermaschine MH17 der Malaysian Air über der Ost-Ukraine kam für die Festigung der Sanktionspakete wie gerufen.

Zum Umfang und dem Startzeitpunkt der großen Sanktionswellen sowie den zwischenzeitlich wiederholt verhängten Sanktionen gegen einzelne Personen und Institutionen, hielt Brüssel in allen Fällen Rücksprachen mit dem Regisseur und Dirigenten USA.

Wenig überraschend ist deshalb die Feststellung der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass es keine Anzeichen dafür gebe, Lockerungen der ausgesprochenen Sanktionen gegen Russland begründen zu können. „Wir sind davon leider sehr weit entfernt“, so die Bundeskanzlerin am Montag in Berlin, wie RIA Novosti basierend auf dpa-Angaben berichtete.

Die Lage in der Ukraine sei nicht zufriedenstellend. Man müsse den Druck auf Moskau beibehalten. Für eine Lockerung der Strafmaßnahmen seien ein Waffenstillstand, von der OSZE überwachte freie Wahlen in der Ukraine sowie der Verzicht Moskaus, weiterhin Besitzansprüche zu stellen. Um welche Ansprüche es sich eigentlich handelte, ließ Merkel offen.

Alleine die Anforderungen der Aufgabe der Halbinsel Krim, Russlands Anlaufstelle der eigenen Schwarzmeer Flotte, erscheint angesichts der anwachsenden Präsenz von Nato-Kriegsgerät im Schwarzen Meer geradezu aussichtslos. Die pauschale Schuldzuweisung zur Flugzeug-Katastrophe an Moskau sowie die zahlreichen äußerst fragwürdigen Beweis-Materialien, können eigentlich als Belege dafür gedeutet werden, dass der Kreml die stets neu definierten Vorwürfe und Forderungen auch künftig nicht erfüllen kann.

Russlands Wirtschaft soll geschwächt und Putin innenpolitisch unter Druck gesetzt werden. Brüssel und Berlin als gefügige Wegbegleiter der USA erleiden durch die Sanktions-Schlacht sichtlich den größeren Schaden, aber damit schlägt Washington angesichts der beanspruchten Führungsposition in der Welt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.





Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.