Donnerstag, den 19. Juli 2018

Rückgang Arbeitslosenquote EU und Eurozone Januar 2018 stagniert

Konjunktur


Der Rückgang der Arbeitslosenquote in der EU sowie in der Eurozone stagnierte im Januar 2018. Im Jahresvergleich sank die Quote jedoch in allen Mitgliedsländern ab.

Geringste Arbeitslosenquote in Tschechien

EU-Werte

Niedrigste Arbeitslosenquote seit Ende 2008

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone blieb zum Jahreswechsel stabil. Im Januar 2018 betrug die saisonbereinigte Quote 8,6 Prozent und damit ebenso viel wie im Dezember 2017, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag meldete. Gegenüber dem Vorjahrs-Januar lag die Arbeitslosenquote in der Währungsgemeinschaft um einen Prozentpunkt niedriger und gleichzeitig auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2008.

In der EU betrug die Arbeitslosenquote im Januar 2018 7,3 Prozent und ebenfalls auf gleicher Höhe wie im Vormonat. Ein Jahr zuvor betrug die Quote 8,1 Prozent.

Somit waren im Januar 2018 rund 17.931 Millionen Menschen in der EU und 14,111 Millionen Menschen in der Eurozone arbeitslos.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten hatten Tschechien (2,4 %), Malta (3,5 %) und die Bundesrepublik (3,6 %). Die höchsten Quoten der Arbeitslosigkeit wurden in Spanien (16,3 %) und Griechenland (20,9 % im November 2017) gezählt.

Im Vergleich zum Vorjahres-Januar fiel die Arbeitslosenquote in allen Mitgliedsländern der EU. Die größten Rückgänge waren in Zypern (von 12,6 auf 9,8 %), Griechenland (von 23,3 auf 20,9 %, je November), Kroatien (von 12,2 auf 9,8 %), Portugal (von 10,1 auf 7,9 %) und Spanien (von 18,4 %, auf 16,3 %).

Die Arbeitslosenquote in den USA betrug im Januar 2018 4,1 Prozent und blieb damit gegenüber dem Vormonat stabil. Ein Jahr zuvor lag die US-Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent.




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