Nato wählt für Veröffentlichung von Beweisen den bequemsten Weg

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Offenbar nimmt es die Nato mit der Sorgfalt und der Priorität ihrer Mitteilungen an die Öffentlichkeit nicht so genau. Die Veröffentlichung von vermeintlichen Belegen über die Anwesenheit russischer Truppen in der Ukraine, wird per einfache E-Mail erledigt.

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Ein paar Zeilen geschrieben, mit Nato-Symbolen versehen, und ab mit der E-Mail

„Reinigungsfirmen im Auftrag der Nato könnten den gleichen Job erledigen“

Sorglosigkeit oder lediglich ein Beleg auf die Qualität des Inhaltes? Die Nato veröffentlichte ihre angeblichen Erkenntnisse über den Abzug russischer Truppen in der Ukraine. Damit diese Botschaft auch eine breite Öffentlichkeit erreichen konnte, wurde die Nachrichtenagentur Reuters über die vermeintlichen Truppenbewegungen informiert.

Moskau dementierte bisher jeglichen Einsatz der russischen Armee innerhalb der Ukraine. Es liegt auf der Hand, dass der Kreml auch derlei Bewegungen russischer Armee-Einheiten kaum bestätigen könnte.

Offenbar nimmt man die vermeintlichen Belege der Nato in Moskau inzwischen mit Humor auf. Die neueste Erklärung des westlichen Verteidigungsbündnisses über den Abzug von russischen Truppen aus der Ukraine sei von einem „einfachen Mitarbeiter“ des Nato-Apparates per E-Mail versandt worden, so Generalmajor Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Die jüngste Erklärung im Namen der Nato, die einen „Beleg“ über die Anwesenheit russischer Truppen darstellen solle, sei diesmal von einem Oberstleutnant abgegeben worden. Er habe den Bericht der „renommierten Nachrichtenagentur Reuters via E-Mail“ zugeschickt.

Konaschenkow zeigte kein Verständnis über die „derart niedrige Ebene“, mit der solche Erklärungen, die „Russland entlarven“ sollen, von der westlichen Allianz abgegeben werden. „Künftig dürften antirussische Äußerungen im Namen der NATO auch von Reinigungsfirmen, die im Hauptquartier der Allianz sauber machen, per SMS verbreitet werden“, so der General.

Das russische Außenministerium hält daran fest. Behauptungen von Kiew und den westlichen Ländern, Russland habe in der Ukraine Truppen stationiert, seien „haltlose Ausschweifungen“.





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