Mittwoch, den 14. November 2018

Massenhafte Migration wird in aller Stille fortgesetzt

Flüchtlingspolitik


In aller Stille wird die massenhafte Migration von Zuwanderern aus Nahost und Afrike nach Europa und überwiegend in die Bundesrepublik fortgesetzt. Der Medienspektakel bleibt aus, doch die Zahl der Ankömmlinge ist noch deutlich höher als vor rund 5 Jahren.

Bootsflüchtlinge

Zahl der Migranten über das Mittelmeer ist nach wie vor sehr hoch

Die meisten Migranten tragen keine Ausweisdokumente mit sich

Wenn ein Thema aus den etablierten Medien verschwindet, bedeutet es noch lange nicht, dass dieses nicht mehr relevant ist. Ein gutes Beispiel ist die nach wie vor sehr hohe Zahl von über das Mittelmeer ankommenden Flüchtlingen bzw. Migranten. Die propagierte Willkommenskultur hat sich nicht durchsetzen können, u.a. abzulesen an den jüngsten desaströsen Wahlergebnissen für CDU und SPD sowie deren Umfragewerte bei den Wählern auf Bundesebene. Dann einfach nicht mehr darüber sprechen.

Im Jahr 2013 kamen lt. der Internationaln Organisation für Migration (IOM) knapp 89.000 Asylanten bzw. Migranten über das Mittelmeer in Europa an. Seit Beginn 2018 bis Ende Oktober zählte IOM bereits ca. 100.000 Zuwanderer. Diese Daten wurden von der Organisation für Welt am Sonntag ausgewertet.
br />
Im Jahr 2014 kamen mit rund 251.000 Zuwanderern annähernd das Dreifache über die verschiedenen Meeresrouten an. Der Höhepunkt wurde bisher im Jahr 2015 mit 1.017 Millionen Migranten erreicht. In den darauf folgenden Jahren sank die Zahl der Ankömmlinge auf knapp 367.000 im Jahr 2016 und 178.000 im Jahr 2017 ab.

Für das Jahr 2018 stellten in der Bundesrepublik bis Ende Sepember rund 142.000 Migranten bzw. Flüchtlinge einen Asylantrag. Im gesamten Jahr 2013 lag die Anzahl der Asylanträge bei 127.000.

Unverändert geblieben ist die Verteilung der über das Mittelmeer angekommenen Migranten. Der mit Abstand größte Teil wandert ins Bundesgebiet. Seit dem Jahr 2013 kamen in Malta, Zypern, Griechenland und Italien rund rund 2 Millionen Menschen an. Im gleichen Zeitraum zählte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für das Bundesgebiet rund 1,9 Millionen Asylanträge. Um die Chancen einer Asylgewährung zu erhöhen, entledigte sich der Großteil der Migranten ihrer Ausweispapiere. Dies sei dem BAMF bekannt. Nur 5 Prozent der Algerier, 11 Prozent der Eritreer und 12 Prozent der Afghanen hatten Identitätspapiere bei sich. Von den Gambiern, Somaliern, Nigerianern und Guinern hatten bei ihrem jeweiligen Asylantrag lediglich 1 bis 3 Prozent Ausweispapiere bei sich.

Die im Rahmen der Familienzusammenführung nachträglich eingereisten Familienmitglieder der Migranten tauchen in diesen Statistiken gar nicht auf.



GD Star Rating
loading...

Stichwörter: , ,

Relevante Berichte zum Thema


Statt Pass Smartphone Durchsuchung Migranten

Statt Pass Smartphone Durchsuchung Migranten

Migration – Eine Durchsuchung der von den Migranten mitgebrachten Smartphones soll für die Aufklärung der wahren Identität des Asylsuchenden sorgen. Ein mehrere Millionen Euro teures Unterfangen. Bilder... 

BAMF & Bundespolizei: Weniger Asylanträge und illegale Einreisen

BAMF & Bundespolizei: Weniger Asylanträge und illegale Einreisen

Migration – Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie die Bundespolizei stellten gegenüber den Vorjahren einen deutlichen Rückgang bei den Asylanträgen sowie illegalen Einreisen fest. Bis... 

Überforderte BAMF in Bremen präsentiert Bauernopfer

Überforderte BAMF in Bremen präsentiert Bauernopfer

Asylpolitik – Die scheinbar hoffnungslos überforderte Außenstelle der BAMF in Bremen präsentierte mit der Suspendierung der Leiterin offenbar nur ein Bauernopfer. Gegen den ehemaligen BAMF-Chef... 


Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich


Mindestlohn kann Armutsrisiko nicht vermeiden

Mindestlohn kann Armutsrisiko nicht vermeiden

Lohnuntergrenze – Der Mindestlohn könne den Anspruch, die Armut aus der Gesellschaft zu bannen, nicht gerecht werden. Der Leiter der Mindestlohnkommission sieht andere Gründe für die Armutsrisiken... 

Jens Spahn will Grenz-Souveränitäten an Frontex abgeben

Jens Spahn will Grenz-Souveränitäten an Frontex abgeben

EU-Politik – Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass die Kenntnis über die Zahl der in Europa ankommenden Migranten zu mehr Akzeptanz führen könne. Dazu müsse aber die... 

Union und SPD holen sich zögerlich Wählerstimmen zurück

Union und SPD holen sich zögerlich Wählerstimmen zurück

Wählerumfrage – Union und SPD holten sich in der vergangenen Woche zögerlich ein paar Stimmenanteile zurück. Lt. aktueller INSA-Umfrage erreicht die Groko in Berlin nach wie vor nicht die Marke... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen sind uns viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.