Mittwoch, den 14. November 2018

Inflation: Preise im September 2018 um 2,3% höher

Konjunktur


Die Inflationsrate stieg im September 2018 auf 2,3 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Herbst 2011.

Nahrungsmittel September um 2,8 Prozent teurer

Bilanzen

Konsumentenpreise steigen deutlich an

Die massiven Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) scheinen nun langsam aber sicher Wirkung zu zeigen und zwar neben den Sparern auch nun zum Nachteil der Konsumenten. Die jährliche Inflationsrate (gemessen am Verbraucherpreisindex) stieg im September 2018 auf 2,3 Prozent an. Gegenüber dem Vormonat lagen die Preise im Schnitt um 0,4 Prozent höher, wie die Statistikeinrichtung Destatis am Donnerstag meldete. Mit den Zahlen handelt es sich um vorläufige Berechnungen.

Die jährliche Teuerungsrate hält sich bereits seit Mai 2018 auf einem Stand von mindestens 2,0 Prozent und relativiert daher die teils „hochgejubelten“ Lohnzuwächse in den vergangenen Monaten.

Preistreiber Nummer Eins war auch im September 2018 die Sparte Energie mit einer Verteuerung um 7,7 Prozent, gefolgt von Waren mit 3,1 Prozent und Lebensmittel mit 2,8 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen und Wohnungsmieten stiegen binnen eines Jahres im Schnitt um jeweils 1,5 Prozent an.



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