Donnerstag, den 19. Juli 2018

Euphorie deutscher Unternehmen lässt März 2018 nach

Konjunktur


Die Euphorie in den Management-Etagen der deutschen Unternehmen lässt nach. Im März 2018 sank der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts auf 114,7 Punkte.

Bauhauptgewerbe nach wie vor im Aufwind

Industrie

Verarbeitendes Gewerbe im Stimmungsabfall

Die Chefs der im Bundesgebiet ansässigen deutschen Unternehmen sind im März 2018 in eine etwas gedämpftere Stimmung abgerutscht. Der ifo Geschäftsklimaindex rutschte von 115,4 Punkten im Februar auf 114,7 Punkte im März ab.

Die Manager beurteilen demnach die aktuelle sowie die künftige Lage etwas weniger positiv. Ausschlaggebend sei der drohende Protektionismus.

Nach wie vor befindet sich das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe auf hohem Niveau. Allerdings ist die Stimmung in dieser Sparte eingetrübt. Die aktuelle Lage wird zwar etwas besser beurteilt, aber der Blick nach vorne fällt lt. ifo weniger zuversichtlich aus.

Der Index im Großhandel blieb gegenüber dem Vormonat stabil. Die Manager schätzen die derzeitige Lage besser ein, aber auch in dieser Sparte fällt der Blick in die Zukunft pessimistischer aus. Weit aus mehr Skepsis herrscht im Einzelhandel vor. Das Geschäftsklima ist im März 2018 merklich abgefallen. Die Einschätzung der aktuellen Situation fiel auf den niedrigsten Wert seit Februar 2017, so das ifo-Institut. Der Vorausblick fällt jedoch nur etwas eingetrübter aus.

Nach wie vor im Aufwärtstrend befindet sich die Stimmung im Bauhauptgewerbe. Deutlich optimistischer eingeschätzter Ausblick sowie ein etwas gestiegener Index zum Blick auf die aktuelle Lage ließen den Geschäftsklimaindex im Bauhauptgewerbe weiter ansteigen.




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