DIW Konjunktur-Prognose Deutschland: Korrektur nach unten

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Die Konjunktur Deutschlands wird im 2. Quartal 2014 wohl doch nicht so „kräftig“ zulegen wie ursprünglich angenommen. Das DIW korrigierte die eigenen Prognosen nach unten und geht nun von einem Wirtschaftsplus von nur noch 0,2 Prozent aus.

Kristallkugel

Der Blick auf die zukünftige Konjunktur in Deutschland ist etwas eingetrübt

Der milde Winter führte zu einer euphorischen Einschätzung

Die Vorhersagen zur deutschen Wirtschaft eilen wiederholt der Realität hinterher. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) korrigierte mitten im laufenden zweiten Quartal die ursprünglich aufgestellte Prognose zum Ende des Vierteljahres. Das DIW prophezeite Ende April ein Wachstumsplus um 0,4 Prozent für das zweite Quartal und identifizierte die „Zwischenbilanz“ nun als zu optimistisch ausgerichtet.

Am Mittwoch korrigierte das Institut die Wachstumsprognose auf 0,2 Prozent mit „positivem Ausblick“. DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner erklärt diese von den Prognosen abweichende Entwicklung durch ein überzeichnetes Wachstum im ersten Quartal, verursacht durch die milde Witterung. Die „langsamere Gangart ist daher kein Zeichen einer Schwäche“, so Fichtner und erkennt im weiteren Verlauf dennoch eine anziehende Dynamik.

Der vergangene milde Winter bereitete der Bauwirtschaft am Jahresbeginn ein kräftiges Wachstum. Dieser Trend werde jedoch nicht fortgesetzt. Das zweite Quartal 2014 könne das hohe Niveau im Vorquartal nicht mehr erreichen, so das DIW.

Anfang des letzten Jahres sah das Berliner Institut für 2014 noch ein potenzielles Wachstum von rund 2 Prozent, angetrieben durch den hohen Privatkonsum. Die Arbeitsmarktlage stellte dafür die notwendige Voraussetzung. Trotz aller „überraschenden Einflüsse“, die jeweils eine Korrektur der aktuell gültigen Vorhersagen erforderlich machten, geht das DIW nach wie vor von einer merklichen Zunahme des privaten Konsums aus.





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