Deutsche Unternehmen im August 2018 in gehobener Stimmung

Konjunktur-


Das Münchner ifo Institut vermeldet für den August 2018 wieder eine gehobenere Stimmung bei den deutschen Unternehmen. Nach mehrmaligen Rückschritten stieg der Geschäftsklimaindex wieder etwas an.

Bauhauptgewerbe noch immer auf Rekordjagd

Prognose
Unternehmen zeigen im August mehr Optimismus

Nach Monaten der immer tiefer werdenden Blicke in den Chefetagen der deutschen Unternehmen vermeldete das Münchner ifo Institut für den August 2018 wieder eine etwas gehobenere Stimmung. Nach einem Stand bei 101,7 Punkten im Juli stieg der ifo Klimaindex im August auf 103,8 Punkte an.

Die Manager beurteilten demnach die aktuelle Lage wieder mit etwas mehr Zufriedenheit und der Blick gen kommenden sechs Monate mit mehr Optimismus.

Nach sechs Stimmungs-Rückgängen in Folge im Verarbeitenden Gewerbe stieg der Index im August erneut an. Angehoben wurde der „Barometer“ vor allem durch die bessere Beurteilung der künftigen Geschäftslage in der Automobilbranche. Voraussichtlich werden mehr Firmen die Produktion ankurbeln. Aktuell werde die Lage noch als weniger gut eingeschätzt.

Eine deutliche Verbesserung stellte das Institut im Dienstleistungssektor fest. Der Anstieg bei der Erwartung fiel so stark aus wie zuletzt im Juni 2009. Die derzeitige Geschäftslage wird mit Zufriedenheit betrachtet.

Immerhin einen leichten Anstieg gab es im Handel. Die aktuelle Lage werde von den Managern weniger gut eingeschätzt als im vergangenen Monat, aber der bisher anhaltende Pessimismus zur künftigen Entwicklung hat sich etwas abgeschwächt.

Nach wie vor auf Rekordjagt befinde sich das Bauhauptgewerbe. Die aktuelle Lage werde noch zufriedener bewertet und der Optimismus für die nächsten sechs Monate stieg weiter an.

Zum verbesserten Geschäftsklimaindex beigetragen habe der „Waffenstillstand beim Handelskonflikt mit den USA“, so die Einschätzung des ifo Instituts. Derzeit befinde sich die deutsche Wirtschaft in einem Sommerhoch. Das Wirtschaftswachstum werde im dritten Quartal 2018 angesichts dieser Entwicklungen voraussichtlich 0,5 Prozent betragen.


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