Donnerstag, den 20. September 2018

Deutsche Exporte lagen im Mai 2018 um 1,3 % niedriger

Konjunktur


Die deutsche Wirtschaft führte im Mai 2018 um 1,3 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor. Allerdings stiegen die Importe im gleichen Zeitabschnitt um 0,8 Prozent an.

Exporte in Drittländer deutlich zurückgegangen

Industrie

Handelsbilanzüberschuss etwas gesunken

Im Mai 2018 lag das Exportvolumen der deutschen Wirtschaft um 1,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, so die Statistikbehörde Destatis am Montag. Gegenüber dem Vormonat April stiegen die Exporte um 1,8 Prozent an (kalender- und saisonbereinigt).

Die Importe stiegen im Mai 2018 auf Jahressicht um 0,8 Prozent an und lagen um 0,7 Prozent höher als im April.

Dennoch zeigte die Handelsbilanz im Mai mit 19,7 Milliarden Euro einen klaren Überschuss. Aufgrund der gesunken Exporte bei gleichzeitig gestiegenen Importen lag der Handelsbilanzüberschuss um 2,1 Milliarden Euro niedriger als im gleichen Vorjahresmonat. Nach Saison- und Kalenderbereinigung betrug der Überschuss im Mai 2018 20,3 Milliarden Euro.

Die deutschen Exporte in die EU betrugen im Mai 2018 insgesamt 65,7 Milliarden Euro (+2,4 % gegenüber Mai 2017). Gleichzeitig wurden aus diesem Wirtschaftsgebiet Waren im Wert von 51,8 Milliarden Euro (+2,9 %) importiert.

Anteilig betrugen das exportierte Volumen in die Eurozone 40,8 Milliarden Euro (+0,1 %) und die Importe 32,9 Milliarden Euro (+0,6 %).

In die Drittländer (außerhalb EU) gingen im Mai 2018 Waren im Wert von 43,4 Milliarden Euro (-6,4 %). Die Importe aus Ländern außerhalb der EU betrugen insgesamt 37,6 Milliarden Euro (-1,9 %).




  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

Beschäftigtenzahl in Eurozone und EU auf Höchststand
Beschäftigtenzahl in Eurozone und EU auf Höchststand

Konjunktur – Die Zahl der Beschäftigten in der Eurozone sowie in der EU stieg im zweiten Quartal 2018 auf einen bisherigen Höchststand. In der EU knapp 239 Millionen... 

Arbeitslosenquote Eurozone & EU auf Vorkrisen-Niveau
Arbeitslosenquote Eurozone & EU auf Vorkrisen-Niveau

Konjunktur – Die Arbeitslosenquote in der Eurozone fiel im Juli 2018 auf den niedrigsten Stand seit dem Beginn der von den Banken ausgelösten Finanzkrise. Griechenlands... 

Juncker plädiert für Abschaffung Sommer- Winterzeit
Juncker plädiert für Abschaffung Sommer- Winterzeit

EU-Politik EU-Kommissionspräsident will die jährlich zweimal durchgeführte Zeitumstellung abschaffen. Der Unterschied zwischen Sommer- und Winterzeit könnte bald der Vergangenheit... 

Geplündertes Griechenland gilt nun als gerettet
Geplündertes Griechenland gilt nun als gerettet

Griechenland-Krise – Nach knapp 290 Milliarden Euro Krediten und einer fast Endlosverlängerung der Tilgungszeit gilt Griechenland nun offiziell als „gerettet“. Gerettet... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

Kindeswohlgefährdung – Weniger Fälle im Jahr 2017
Kindeswohlgefährdung – Weniger Fälle im Jahr 2017

Gesellschaft / Familien – Die Jugendämter überprüften im Jahr 2017 mehr Familien aufgrund des Verdachts von Kindeswohlgefährdung, stellten im Jahresvergleich jedoch weniger... 

EZB hält im September 2018 an ihrer Geldpolitik fest
EZB hält im September 2018 an ihrer Geldpolitik fest

Finanzkrise – Die Europäische Zentralbank hält auch im September an ihrer bisherigen und geplanten Geldpolitik fest. Die Zinsen bleiben auf Stand und das Anleihekaufprogramm... 

Rettungsaktionen: Banken sind wichtiger als Lebensmittel
Rettungsaktionen: Banken sind wichtiger als Lebensmittel

Politik – Die massiven Rettungsaktionen für die virtuellen Finanzmärkte und die teils ausbleibenden Stützen für die werteschaffenden Unternehmen zeigt deutlich die gesetzten... 

Bankenrettungen kosteten dem Steuerzahler rund 30 Mrd. €
Bankenrettungen kosteten dem Steuerzahler rund 30 Mrd. €

Bankenkrise – Die im Jahr 2008 gestarteten Bankenrettungen zur Stabilisierung der Finanzmärkte kostete dem Steuerzahler bereits rund 30 Milliarden Euro. Ein Ende der „Rettungen“... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.