Deutsche Exporte lagen im Mai 2018 um 1,3 % niedriger

Konjunktur-


Die deutsche Wirtschaft führte im Mai 2018 um 1,3 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor. Allerdings stiegen die Importe im gleichen Zeitabschnitt um 0,8 Prozent an.

Exporte in Drittländer deutlich zurückgegangen

Industrie
Handelsbilanzüberschuss etwas gesunken

Im Mai 2018 lag das Exportvolumen der deutschen Wirtschaft um 1,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, so die Statistikbehörde Destatis am Montag. Gegenüber dem Vormonat April stiegen die Exporte um 1,8 Prozent an (kalender- und saisonbereinigt).

Die Importe stiegen im Mai 2018 auf Jahressicht um 0,8 Prozent an und lagen um 0,7 Prozent höher als im April.

Dennoch zeigte die Handelsbilanz im Mai mit 19,7 Milliarden Euro einen klaren Überschuss. Aufgrund der gesunken Exporte bei gleichzeitig gestiegenen Importen lag der Handelsbilanzüberschuss um 2,1 Milliarden Euro niedriger als im gleichen Vorjahresmonat. Nach Saison- und Kalenderbereinigung betrug der Überschuss im Mai 2018 20,3 Milliarden Euro.

Die deutschen Exporte in die EU betrugen im Mai 2018 insgesamt 65,7 Milliarden Euro (+2,4 % gegenüber Mai 2017). Gleichzeitig wurden aus diesem Wirtschaftsgebiet Waren im Wert von 51,8 Milliarden Euro (+2,9 %) importiert.

Anteilig betrugen das exportierte Volumen in die Eurozone 40,8 Milliarden Euro (+0,1 %) und die Importe 32,9 Milliarden Euro (+0,6 %).

In die Drittländer (außerhalb EU) gingen im Mai 2018 Waren im Wert von 43,4 Milliarden Euro (-6,4 %). Die Importe aus Ländern außerhalb der EU betrugen insgesamt 37,6 Milliarden Euro (-1,9 %).


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