Desolater Zustand der Bundeswehr – Kurden haben eine Ahnung davon

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Bei der deutschen Bundeswehr wurde beim Zustand der Fluggeräte ein großer Abstand zwischen dem Soll- und Ist-Zustand festgestellt. Ein Großteil der Kampfjets, Transporter und Hubschrauber dient offenbar als teure Ausstellungsstücke, jedoch nicht ihrem eigentlichen Zweck. Die Kurden haben bereits eine Ahnung davon, wie es um die Waffentechnik bestellt sein könnte.

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Die aktuelle Bestandsaufnahme über die verfügbaren und einsatzbereiten Geräte ergab ein ernüchterndes Bild. Die der Marine zur Verfügung stehenden Hubschrauber sind zu einem Großteil am Fundament „verankert“, da sie aus technischen Gründen nicht einsatzbereit seien und die Luftwaffe muss mehr als die Hälfte ihrer Piloten den Himmel vom Boden aus betrachten lassen.

Gerade einmal 7 von insg. 43 Hubschraubern der deutschen Marine können demnach eingesetzt werden. Alleine von den hoch modernen vermeintliche verfügbaren 109 „Eurofightern“ seien lediglich 49 Exemplare dazu bereit, den Boden sicher verlassen zu können. Die Bundeswehr scheint ins fortgeschrittene Alter gekommen zu sein. 56 „Transall“ Transportflieger wurden gezählt, aber davon fristet mehr als die Hälfte einen Ruhestand im Hangar. Von den mittelgroßen Transport-Hubschraubern „CH-53“ verfügt die Bundeswehr über 83 Stück, jedoch sollte nur bei 16 Exemplaren der Zündschlüssel reingesteckt werden.

Lt. „Dienstvorschrift“ sollten von den 89 „Tornado“ Kampfjets stets 66 Flieger einsatzbereit sein. Die anderen werden entweder gewartet oder stehen für die Ausbildung zur Verfügung. Startbereit seien tatsächlich nur 38 Tornados.

Ein weiterer Hinweis für den anscheinend desolaten Zustand der deutschen Bundeswehr? Unter anderem Deutschland belieferte die irakischen Kurden für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) mit Waffen. Offenbar keine große Hilfe. Masud Barzani, Präsident der nordirakischen Autonomen Region Kurdistan, beschwerte sich nun über die qualitativ minderwertigen Waffen, adressiert an Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Es scheint als wenn die IS über Waffen nach Stand der Technik verfügten und den Kurden die Restposten vergangener Zeiten übergeben wurden. Deutschland engagiert sich mit einem vom Kabinett genehmigten Budget von 70 Millionen Euro. Auf den Lieferlisten stehen u.a. Lastwagen und leichte Schusswaffen.





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