Donnerstag, den 19. Juli 2018

Chicago ist „gefährlichste“ Stadt in den USA

Kriminalität


In der US-Stadt Chicago wohnen offenbar die „schießwütigsten“ US-Bürger in den gesamten USA. Die Mordrate ist hoch, wird aber noch von anderen Städten mit Abstand getoppt.

Bundesrepublik ist dagegen ein Platz des Friedens

Revolver

In manchen Städten der USA
sind Schusswaffen im Dauereinsatz

Berlin, Dresden, Hamburg, Köln und München sind Hochburgen des Friedens im Vergleich zu so mancher Metropole in den USA. Touristen aus der Gegend der US-Stadt Chicago würden nur fragend die Schulter zucken, wenn sie danach gefragt würden, ob beim letzten Streifzug in „vorbelasteten“ Gegenden irgendwelche besonderen Ereignisse vorgekommen seien.

Chicago ist die US-Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate. Im Jahr 2016 zählten die Behörden 3.550 Schießereien, 4.331 Schussverletzungen und 762 Mordfälle. Im Schnitt wurden in Chicago 12 Menschen pro Tag durch eine Schusswaffe verletzt, wie ZeroHedge berichtete.

In Chicago wurden im vergangenen Jahr mehr Menschen ermordet als in den Städten New York und Los Angeles zusammen gezählt.

Eine Statisik zu den US-Städten mit den meisten Mordfällen (pro 100.000 Einwohnern) der letzten fünf Jahre zeigt u.a. New Orleans (46,9 Morde), Detroit (45), St. Louis (43,8) und Baltimore (38,1) an den Top-Positionen. Chicago befindet sich mit 16,4 Mordfällen gerade mal auf Platz 17. Die US-Hauptstadt Washington D.C. kommt auf Platz 12 (18,2).

Die Mordrate in der Bundesrepublik betrug im vergangenen Jahr 0,7 (pro 100.000 Einwohner). In den gesamten USA fiel die Mordrate mit 3,8 im Verhältnis zu den „kritischen Hochburgen“ relativ gering aus. In Venezuela und in Honduras sollte man aufgrund der 53,6 bzw. 84,3 Morde pro 100.000 Einwohner eher auf nächtliche Streifzüge verzichten.




  Relevante Berichte zum Thema - Das könnte Sie interessieren

BND soll erweiterte Befugnisse für aktive Cyberabwehr erhalten
BND soll erweiterte Befugnisse für aktive Cyberabwehr erhalten

Cyberattacken – „Angriff ist die beste Verteidigung“. Die Bundesregierung plant eine Gesetzgebung für die Erweiterung der Befugnisse des BND für die Abwehr von... 

Australien leitet Schritt für Bargeldabschaffung ein
Australien leitet Schritt für Bargeldabschaffung ein

Bargeld – Australien unternimmt als weiteres Land einen Schritt für die sugzessive Abschaffung des Bargelds. Für Firmen sollen Obergrenzen für Barbezahlung gelten und Denunziation... 

Fälle der Betrugsmasche „Social Engineering“ nehmen zu
Fälle der Betrugsmasche „Social Engineering“ nehmen zu

Kriminalität – Immer mehr Mitarbeiter einer Firma fallen auf die seit inzwischen Jahren bekannte Betrugsmasche „Social Engineering“ herein. Der Bankenverband... 

BKA: 2016 stark gestiegene Zahl von Gewalttaten
BKA: 2016 stark gestiegene Zahl von Gewalttaten

Kriminalität – Die Zahl der Gewalttaten stieg lt. BKA-Bericht im Jahr 2016 deutlich an. Besonders auffällig sind die hohen Zuwachsraten bei den Delikten Körperverletzung,... 


  Weitere Artikel aus dem gleichen Themenbereich

JEFTA: Belange der EU-Bevölkerung werden ignoriert
JEFTA: Belange der EU-Bevölkerung werden ignoriert

Freihandelsabkommen – Das von den Medien eher beläufig behandelte geplante Freihandelsabkommen JEFTA zwischen der EU und Japan ist unterschriftsreif. Die Belange der Bevölkerungen... 

Deutsche Exporte lagen im Mai 2018 um 1,3 % niedriger
Deutsche Exporte lagen im Mai 2018 um 1,3 % niedriger

Konjunktur – Die deutsche Wirtschaft führte im Mai 2018 um 1,3 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor. Allerdings stiegen die Importe im gleichen Zeitabschnitt um 0,8 Prozent... 

Sozialabgaben: Geringverdiener sollen ab 2019 entlastet werden
Sozialabgaben: Geringverdiener sollen ab 2019 entlastet werden

Arbeitsmarkt – Beschäftigte mit geringem Einkommen sollen nach Vorstellung des Bundesarbeitsministers durch die Anhebung der Schwelle für volle Sozialbeiträge ab 2019 entlastet... 

Forschungsinstitute sehen steigende Risiken für Konjunktur Euroraum
Forschungsinstitute sehen steigende Risiken für Konjunktur Euroraum

Konjunktur – Mit ifo, Istat und KOF sehen drei Forschungsinstitute gebremstes Wachstum und steigende Risiken auf die Wirtschaftsentwicklung in der Eurzone zukommen. Risiken... 

Ihre Meinung zählt! - Ein paar Zeilen von Ihnen sind uns sehr viel wert.

Wenn Sie zum Thema gerne etwas ergänzen wollen, inhaltliche Fehler entdecken oder völlig anderer Meinung sind: Kurze Sätze sind ebenso willkommen wie "halbe Romane".
Bitte die Netiquette beachten (Regeln)

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.